Schluss nach 150 Jahren
Darup: Schicht am Zapfhahn

Warendorf -

Der Abschied fiel dem Ehepaar „Manni“ und Christa Darup am letzten Tag dann doch etwas schwer, als es Silvester nachmittags den Schlüssel in der Kneipentür für immer umdrehte. Es war „Mannis“ Elternhaus. Im Februar wird er 66. Am 7. April 1995 hatte er die Gaststätte Darup von seiner Mutter Paula übernommen. Aber er ist auch erleichtert.

Montag, 01.01.2018, 16:08 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 31.12.2017, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.01.2018, 16:08 Uhr
Schluss nach 150 Jahren: das Gasthaus Darup schloss Silvester. Foto: Joachim Edler

Schluss nach 150 Jahren: das Traditionsgasthaus Darup hatte Silvester zum letzten Mal geöffnet – jedenfalls unter Manfred („Manni“) und Christa Darup. Ein Stück Kneipenkultur in Warendorf ist zu Ende. Das Gastwirtehepaar Darup hat ihr Mehrfamilienhaus mit der gleichnamigen Kultkneipe an der Emsstraße verkauft. „Der neue Eigentümer, ein Warendorfer“, verrät „Manni“ Darup, würde die Gaststätte gern noch weiter verpachten. Deshalb bleibt der Gastraum wie er ist.“ Zum Frühschoppen am Silvestermorgen kamen noch einmal viele Stammgäste, um Manni und Christa Darup für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

Der Abschied fiel dem Ehepaar am letzten Tag dann doch etwas schwer, als es nachmittags den Schlüssel in der Kneipentür für immer umdrehte. Es war „Mannis“ Elternhaus. Im Februar wird er 66. Am 7. April 1995 hatte er die Gaststätte von seiner Mutter Paula übernommen. Aber er ist auch erleichtert. Gesundheitliche Gründe hatten „Manni“, der seit August Rentner ist, dazu gezwungen, die Gaststätte zu verkaufen. Eine neue Wohnung hat das Ehepaar bereits gefunden.

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