Containerstandorte
Problem: Verhalten der Menschen

Warendorf -

August Finkenbrink (CDU) wies im Betriebsausschuss auf die angespannte Situation in Freckenhorst hin, der Bereich um die Container in der „Neuen Mitte“ sei extrem verschmutzt, er sei darauf angesprochen worden.

Donnerstag, 13.07.2017, 16:07 Uhr

Eine Vermüllung der Containerstandorte wie in diesem Fall, sieht das Team Umwelt- und Geoinformation der Stadt zurzeit nicht in Warendorf. „Das Problem ist nicht der Standort, sondern das Verhalten der Menschen“, sagte Udo Bierbaum..
Eine Vermüllung der Containerstandorte wie in diesem Fall, sieht das Team Umwelt- und Geoinformation der Stadt zurzeit nicht in Warendorf. „Das Problem ist nicht der Standort, sondern das Verhalten der Menschen“, sagte Udo Bierbaum.. Foto: Edler

Die Zufahrt zum Hit-Markt an der Splieterstraße ist wieder frei. Allerdings sind die Recyclingcontainer auf dem Parkplatz verschwunden. Darüber informierte Udo Bierbaum , Sachgebietsleiter des Teams Umwelt- und Geoinformation bei der Stadt, die Mitglieder des Betriebsausschusses der Abwasserbetriebe. Die Container an der Splieterstraße standen auf dem Grundstück einer dort ansässigen Firma, dadurch war die Stadt auf das Wohlwollen des Eigentümers angewiesen. Wenn er sie nicht mehr duldet, bleibt der Stadt nichts anderes übrig als sie abzubauen. Andere Standorte sind baurechtlich gesichert, aber nicht alle. Deshalb stehen die vier Container von der Splieterstraße nun auf dem Gelände des Baubetriebshofs am Holzbach. Bierbaum nutzte die Sitzung und ging auf die Container-Standorte allgemein ein. „Es gibt ungefähr einen Standort pro 1000 Einwohner“, sagte er. Dieser Wert sei gut, er schwanke zwischen 600 Einwohnern pro Container in Milte und 1200 im Warendorfer Süden.

August Finkenbrink ( CDU ) wies auf die angespannte Situation in Freckenhorst hin, der Bereich um die Container in der „Neuen Mitte“ sei extrem verschmutzt, er sei darauf angesprochen worden. Bierbaum erklärte, die Stadt fahre die Standorte regelmäßig ab und reinige sie, mindestens einmal in der Woche, in Freckenhorst sogar drei Mal. „ Das Problem ist nicht der Standort, sondern das Verhalten der Menschen “, sagte Bierbaum. Mit Einzäunungen und Sichtschutz sei experimentiert worden, allerdings sei beides eher kontraproduktiv. Wer seinen Müll neben die Container stelle, werde nicht mehr gesehen. Deshalb, so Bierbaum, seien fast alle Containerstandorte inzwischen wieder frei einsehbar.

Sibille Schneider (Grüne) bemängelte die geringe Anzahl der Containerstandorte und dass sie oft überfüllt seien. Eine Müllverschmutzung durch überfüllte Container sah Bierbaum zurzeit nicht im Stadtgebiet. In solchen Fällen werde schnell reagiert.

Martin Schäpermeier (CDU) wies auf unterirdische Container als eine mögliche Alternative hin. Bei dieser Variante befindet sich der Behälter unter der Erde, oben schaut ein Rohr heraus, in das die Materialien hineingeworfen werden. Der Nachteil: extrem teuer. Der Ausschuss will sich nach der Sommerpause erneut mit dem Thema beschäftigen.

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