Grüne diskutieren Hochschulstandort
Studieren in Warendorf?

Warendorf -

Gemeinsam mit Vertretern des Grünen-Ortsverbandes und interessierten Bürgern wurde jetzt die Möglichkeit diskutiert, in Warendorf Studienplätze zu schaffen und die Stadt als Hochschulstandort zu etablieren.

Sonntag, 18.05.2014, 10:00 Uhr

Warendorf als Hochschulstandort ? Viele Ideen und Fragen gab es am Donnerstagabend im Emshof. Der Bundestagsabgeordnete Kai Gehring war der Einladung des Grünen Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Warendorf, Daniel Kebschull , gefolgt. Gemeinsam mit Vertretern des Grünen-Ortsverbandes und interessierten Bürgern wurde die Möglichkeit diskutiert, in Warendorf Studienplätze zu schaffen und die Stadt als Hochschulstandort zu etablieren.

Die Hochschullandschaft in NRW befinde sich mitten in der Expansion und laut Prognosen halte der aktuelle Studierendenboom noch mindestens zehn Jahre an, sagte Gehring. Der Grünen-Politiker zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, die man hätte, um Bildungsstandort zu werden: Zum Beispiel, in dem die Stadt ein Teilstandort oder ein Kooperationsstandort einer schon bestehenden Universität oder einer Fachhochschule wird. Auch die Möglichkeit einer außeruniversitären Forschungseinrichtung wäre theoretisch denkbar. Die entscheidende Frage wäre, ob Warendorf einen generellen Bedarf an Hochschulplätzen hat und ob die lokale Wirtschaft da mitmachen würde. „Ich kann das aus Berlin beziehungsweise Essen, wo mein Wahlkreis liegt, nicht wirklich beantworten. Sie hier können das besser sagen als ich“, fragte Gehring die Anwesenden. Und bekam als Antwort Fachbereiche wie zum Beispiel Pferdemanagement, Tourismus, alternative Energien oder Gesundheit genannt. „Diese Ideen sind jetzt aber nur in den Raum geworfen worden. Dafür müssen viele Gespräche geführt werden. Wir wissen nicht, wer Interesse hat und kooperieren würde. Wir können jetzt nicht einfach als Grüne sagen: In dem oder dem Bereich wollen wir jetzt einen Hochschulstandort oder Ähnliches“, betonte Gehring.

Franz-Ludwig Blömker, SPD-Landratskandidat, fügte hinzu: „Wir müssen die Möglichkeiten und Potenziale für und von Warendorf genau analysieren.“ Daniel Kebschull fasste alles noch einmal zusammen: „Für die Ratsarbeit nehmen wir jetzt mit, dass ein Hochschulstandort für Warendorf eine große Herausforderung wäre, aber nicht unmöglich ist. Wir müssen die Fühler in alle Richtungen ausstrecken!“

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