Peter van Elst im Rochus-Hospital offiziell in sein Amt eingeführt
Seelsorger mit psychiatrischem Vorwissen

Telgte -

Neuer katholischer Seelsorger im Rochus-Hospital ist Peter van Elst. Der 51-Jährige ist Nachfolger von Diakon Hans-Josef Rossi, der in den Ruhestand gegangen ist.

Sonntag, 07.04.2013, 19:04 Uhr

Pater Hans-Ulrich Willms (r.) schenkte Peter van Elst, dem Neuen im Seelsorgeteam des Rochus-Hospitals, ein Tau als Willkommensgruß-
Pater Hans-Ulrich Willms (r.) schenkte Peter van Elst, dem Neuen im Seelsorgeteam des Rochus-Hospitals, ein Tau als Willkommensgruß- Foto: Große Hüttmann

Dass neben einer guten medizinischen und pflegerischen Qualität auch die Seelsorge ein zentraler Baustein im Gesamtkonzept des Rochus-Hospitals ist, daran ließen die verschiedenen Redner anlässlich der Einführung des neuen Krankenhausseelsorgers Peter van Elst keinen Zweifel.

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Krankenhauskapelle sowie eines Empfangs begrüßten Patienten, Mitarbeiter und andere Gäste den 51-Jährigen Theologen und Sozialarbeiter, der bislang bei den Alexianern in gleicher Funktion tätig war. Er übernimmt die Aufgaben von Diakon Hans-Josef Rossi , der in den Ruhestand gegangen ist.

„Das ist immer eine spannende Frage, wie der Neue wohl sein wird, wenn der Alte geht“, sagte Pater Hans-Ulrich Willms am Schluss der Messe und war anschließend voll Euphorie. Denn Peter van Elst stehe neben seiner umfangreichen Vorerfahrungen in der Psychiatrie zudem für die Fortführung der Qualität in der seelsorgerischen Betreuung. Er habe nicht nur profunde Kenntnisse der Krankheitsbilder, sondern auch eine „spirituelle Tiefe“, das hätten verschiedene Gespräche mit Mitarbeitern und Patienten bereits gezeigt. Als Willkommensgeschenk überreichte Pater Hans-Ulrich Willms dem Neuen im Team ein Tau, das Zeichen der Mauritzer Franziskanerinnen.

Geschäftsführer Volker Hövelmann betonte, dass er froh sei, dass so schnell Ersatz für den bisherigen Krankenhausseelsorger gekommen sei. Er lobte ebenfalls das umfangreiche Vorwissen von Peter van Elst sowie dessen Mitarbeit im Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie.

Derzeit noch vakant ist die Stelle des evangelischen Krankenhausseelsorgers. Hövelmann zeigte sich zuversichtlich, dass diese Stelle möglicherweise zum 1. Mai besetzt werden könne. Es habe sehr gute Gespräche mit der zuständigen Superintendentin gegeben.

„Ich habe bereits das Gefühl gewonnen, dass es gut ist, hier zu sein“, dankte Peter van Elst.

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