Spielplatz-Planung „Alte Stadt“
Aufwertung statt Stilllegung

Sendenhorst -

Der Spielplatz „Alte Stadt“ wird in diesem Jahr aufgewertet, statt stillgelegt. Was geplant ist, wird Projektleiterin Katja Usunov in einer Infoveranstaltung im Kommunalforum vorstellen.

Mittwoch, 20.03.2019, 11:52 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 14:52 Uhr
Aus dem Spielplatz „Alte Stadt“ soll nun doch kein Natur-Raum werden. Was geplant ist, um ihn zu erhalten und aufzuwerten, soll in einer Info-Veranstaltung am 29. März um 16 Uhr vorgestellt werden. Foto: Stadt Sendenhorst

Der Spielplatz „Alte Stadt“ wird in diesem Jahr aufgewertet. Am 25. September hat die Politik beschlossen, den Spielplatz „Alte Stadt“ als Quartiersspielplatz in das Spielraum-Entwicklungs-Konzept aufzunehmen und mit einigen neuen Spielgeräten aufzuwerten, teilt die Stadt Sendenhorst mit. Zudem solle für Schatten gesorgt werden. Die Stadtverwaltung möchte nun die Planung vorstellen und mit den Erwachsenen und den Kindern darüber ins Gespräch kommen, erklärt Projektleiterin Katja Usunov . Dazu findet eine Informations-Veranstaltung am Freitag, 29. März, um 16 Uhr im Kommunalforum, Weststraße 9-11, statt.

Ursprünglich sollte der Spielplatz „Alte Stadt“ zu einem Natur-Raum umgestaltet werden, erklärt Katja Usunov noch einmal zum Hintergrund. Es war vorgesehen, die Spielgeräte abzurüsten und auf den Sandflächen Blumen auszusäen.

Im Frühjahr des vergangenen Jahres, nachdem die bereits abgängigen Spielgeräte (Kletterturm und Drehkletterpyramide) abgebaut worden waren, hatten die Stadt Sendenhorst zehn E-Mails über die Plattform „MachMit!-Management“ erreicht, die alle den gleichen Tenor hatten: Der Spielplatz sei enorm wichtig für die Kinder im Quartier und würde auch vom anliegenden Kindergarten genutzt. Er solle daher als Quartiers-Spielplatz weiter bestehen bleiben, erklärt die Verwaltung weiter.

Am 20. April 2018 hat daraufhin ein Bürgergespräch auf dem Spielplatz stattgefunden, zu dem etwa 20 Erwachsene erschienen waren, um dieses Anliegen nochmals zu unterstreichen. Vor Ort wurde vereinbart, dass die Geräte, die nicht abgängig sind, stehen bleiben und dass zunächst keine Blumeneinsaat erfolgt. Von den Bürgern wurde angeregt, weitere Spielgeräte aufzustellen und für ausreichend Schatten zu sorgen, beispielsweise durch ein Sonnensegel oder einen Pavillon. Dieser Anregung folgend beschloss die Politik im Herbst, dafür Geld zur Verfügung zu stellen.

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