Reiter diskutieren über Engagement im Verein
Ohne Ehrenamt geht es nicht

Albersloh -

Ehrenamtliches Engagement stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Albersloher Reit- und Fahrvereins. Der Einsatz für den Verein sei eben nicht bei jedem Mitglied gleich groß.

Sonntag, 05.03.2017, 14:03 Uhr

Der Vorstand des Albersloher Reit- und Fahrvereins: Annika Bloem, Anja Rehbaum, Nikola Sauerland, Andrea Niebling, Petra Höpper, Harald Schröder, Christian Lütke Harmann (hinten v.l.), Bernd Stapel, Verena Breul und Ehrenvorsitzender Walter Schulze Dernebockholt.
Der Vorstand des Albersloher Reit- und Fahrvereins: Annika Bloem, Anja Rehbaum, Nikola Sauerland, Andrea Niebling, Petra Höpper, Harald Schröder, Christian Lütke Harmann (hinten v.l.), Bernd Stapel, Verena Breul und Ehrenvorsitzender Walter Schulze Dernebockholt. Foto: Christiane Husmann

Ohne seine vielen ehrenamtlichen Helfer wäre der Reit- und Fahrverein wohl bei weitem nicht so gut aufgestellt, wie er es heute ist. So lautete zumindest der allgemeine Tenor bei der Jahreshauptversammlung der Reiter. Und eben diese notwendige ehrenamtliche Tätigkeit sollte eines der Themen sein, die während der Versammlung im Fokus standen.

Der Vorsitzende Christian Lütke Harmann freute sich, viele Mitglieder im Saal der Gaststätte Geschermann begrüßen zu dürfen. Unter ihnen war nicht nur der Ehrenvorsitzende Walter Schulze Dernebockholt mit Ehefrau Anne, sondern auch der Schützenkönig Hermann Stefan.

Ohne Umschweife übergab der Vorsitzende das Mikro an Schriftführerin Annika Bloem , die einen reich bebilderten und unterhaltsamen Jahresbericht präsentierte. Neben vielen sportlichen Erfolgen blickten die Reiter auch auf die Fertigstellung des neuen Sandplatzes an der Reitanlage zurück, der im September feierlich eingeweiht worden war.

Den Finanzen des Vereins widmete sich Verena Breul. Als dicker Batzen musste der Bau des Sandplatzes verbucht werden, der trotz anderer Einnahmen und Unterstützung vieler Sponsoren das Guthaben der Reiter schmelzen ließ. Die Kassiererin machte bei der Aufstellung der Kosten deutlich: „Unbezahlbar ist die Eigenleistung, die von vielen in den Bau des Reitplatzes eingebracht worden ist.“ Die Kassenprüfer Rudolf Haselon und Silvia Schöne bestätigten die korrekte Führung der Finanzen, worauf der Vorstand entlastet wurde.

Die anstehenden Wahlen gestalteten sich unkompliziert. Annika Bloem wurde als Schriftführerin einstimmig wiedergewählt. Beisitzerin bleibt Andrea Niebling. Auch die Teams des Turnier- und des Festausschusses wurde wiedergewählt.

In der Folge widmeten sich die Mitglieder einer Gebührenanpassung. So wurde beschlossen, dass die Hallennutzungsgebühr nur noch quartalsweise abgerechnet werden soll und eine Gebührenanpassung für den Großpferde-Springunterricht von 25 auf 30 Euro erfolgt. Zum Thema „Solidar- und Gemeinschaftsabgabe“ wollte Christian Lütke Harmann sensibilisieren: „Manchen ist vielleicht gar nicht bewusst, dass die Beiträge durch den Einsatz ehrenamtlichen Engagements niedrig gehalten werden.“ Es gebe viele, die viel helfen würden, aber auch einige, die sich gar nicht einbrächten, zeigte der Vorsitzende auf und gab zu bedenken: „Ein Verein ist keine Servicestation.“ Das Thema „Solidar- und Gemeinschaftsabgabe“ wurde anfänglich kontrovers diskutiert.

Mit Blick auf einen in der Gänze gut funktionierenden Verein, einigten sich die Mitglieder dann aber. „Es soll so bleiben wie es ist“. Matthias Bartmann räumte ein. „Die Arbeit im Verein ist ja eigentlich keine Belastung, sondern motiviert und macht mit den richtigen Leuten sogar Spaß.“

Der Vorstand präsentierte schließlich Pläne zu einer möglichen Erweiterung der Reitanlage, die von Henrike Thiemann detailliert vorgestellt wurden.

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