Neues Geläuf für den Pferdesport
„Ein guter Platz“

Albersloh -

Der Reit- und Fahrverein hat seinen neuen Sandplatz eingeweiht. Pünktlich zum traditionellen Reit- und Springturnier war der Platz, der in Zukunft optimale Trainings- und Turnierbedingungen bieten soll, fertiggestellt worden. Und soll wurde das neue Geläuf gleich von vielen Reitern getestet.

Montag, 19.09.2016, 06:09 Uhr

Auf dem neuen Platz: Viele Helfer, die hier zum Großteil versammelt sind, haben sich um den Bau des neuen Sandplatzes verdient gemacht. Berthold Streffing, Christian Lütke Harmann und Harald Schröder (v.li.) bedankten sich bei ihnen.
Auf dem neuen Platz: Viele Helfer, die hier zum Großteil versammelt sind, haben sich um den Bau des neuen Sandplatzes verdient gemacht. Berthold Streffing, Christian Lütke Harmann und Harald Schröder (v.li.) bedankten sich bei ihnen. Foto: Christiane Husmann

Der Zeitpunkt für die Einweihung des neuen Sandplatzes an der Reitanlage in Albersloh hätte nicht besser gewählt werden können. Pünktlich zum traditionellen Reit- und Springturnier war der Platz, der in Zukunft optimale Trainings- und Turnierbedingungen bieten soll, fertiggestellt worden. So bot sich am Wochenende ein festlicher Rahmen, der der feierlichen Einweihung gerecht werden sollte.

Auf der für die Festlichkeiten herausgeputzten Reitanlage begrüßte Harald Schröder als zweiter Vorsitzender des Albersloher Reit- und Fahrvereins die Gäste: „Dem aufmerksamen Zuschauer wird aufgefallen sein: Die Begrüßung erfolgt ja gar nicht durch den ersten Vorsitzenden.“ Das sollte seinen Grund haben. Christian Lütke Harmann hatte sich mit seinen Vorgängern Heinrich Finke, Rudolf Haselon und dem Ehrenvorsitzenden Walter Schulze Dernebockholt auf eine Einfahrt mit der Kutsche vorbereitet. „Wir haben heute Abend das besondere Vergnügen, alle Vorsitzenden der letzten 50 Jahre hier begrüßen zu dürfen“, erklärte Harald Schröder.

Doch die Veranstalter hatten die Rechnung ohne die Kutschpferde gemacht, von denen sich eines bockig zeigte. Um kein Risiko einzugehen, machten sich die Männer per pedes auf den Weg zum Turnierplatz, wo sie von den Gästen, zu denen neben vielen Helfern und Vereinsmitgliedern auch zahlreiche Ehrengäste gehörten, mit Applaus begrüßt wurden. Unter ihnen auch Bürgermeister Berthold Streffing, der den Einsatz vieler lobte: „Was in den letzten Jahren im Bereich Sportanlagen mit großem bürgerlichem Engagement geschaffen wurde, ist fantastisch.“

Trainingszeiten, die sich unter anderem durch G 8 in die Abendstunden verschöben und so zu Überschneidungen führten, sowie Turnieranforderungen, die durch Sandboden optimiert werden könnten, seien die Gründe, wegen derer man sich für den Bau des neuen Platzes entschieden habe, erklärte Christian Lütke Harmann. Die Verhandlungen mit Landbesitzer Martin Stertmann, die Zusammenarbeit mit den Firmen und mit dem Architekturbüro seien sehr positiv verlaufen. Dabei habe das Projektteam „Reitplatz“ tolle Arbeit geleistet, lobte der Vorsitzende und bedankte sich bei Jürgen Höpper, Ulrich Lütke Wöstmann, Ulrike Schulze Zuralst und Bernd Stapel.

Auch Hugo Heimann, Heinz Lütke Harmann, Ludger Lütke Harmann und Willi Stapel vom „Team Ü 75“ hatten sich in besonderer Weise um den neuen Platz verdient gemacht und erhielten für ihren Einsatz viel Applaus. „Es ist überwältigend, wie viele sich auf unterschiedlichste Weise eingebracht haben“, schloss Christian Lütke Harmann und bedankte sich auch bei den Helfern, die nicht namentlich genannt wurden.

Anschließend machten sich Pater Babu und Dr. Christian Plate daran, den neuen Platz zu segnen. „Lass dies einen Ort sein, an dem sich alle wohl fühlen“, bat Dr. Christian Plate. „Segne diesen Platz, der durch das Bemühen vieler entstanden ist“, schloss sich Pater Babu an.

Anja Rehbaum und Vanessa Höpper demonstrierten den Zuschauern, dass der neue Platz auch für die Disziplin Dressur bestens geeignet ist. Beeindruckt verfolgten die Zuschauer die Vorführung.

Nach der offiziellen Feierstunde luden Christian Lütke Harmann und Harald Schröder die Gäste ein, in gemütlicher Runde den neuen Platz zu feiern. Erst spät abends gingen die Lichter aus. Dieser sollte am nächsten Tag wieder von vielen Reitsportlern auf seine Tauglichkeit hin überprüft werden.

 

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