Versammlung Hubertusschützen
Einigkeit über Beitragserhöhung

SASSENBERG -

Der vermeintlich heikelste Moment der Versammlung der Hubertusschützen versteckte sich hinter dem Tagesordnungspunkt 9. „Das ist ein Tagesordnungspunkt, den keiner gerne anspricht“, bekannte Brudermeister Franz-Josef Abeck. Die Kostenentwicklung der vergangenen Jahre zwinge den Vorstand nun, eine Beitragserhöhung vorzuschlagen. Von bisher 17 Euro stiege der Jahresbeitrag demnach für die derzeit 529 Mitglieder auf 25 Euro im Jahr.

Dienstag, 12.02.2019, 08:00 Uhr
Auch in diesem Jahr haben die Hubertusschützen einen vollen Terminkalender. Ihr Vorstand: Thomas Schulze Roberg, Peter Lenfers, Franz-Josef Abeck, Martin Wessel, Thomas Langehenke, Andreas Sievert, Frank Schwienheer, Heinz Lange und Andreas Hörstmann (v. l.). Foto: Christopher Irmler

Ohne Diskussionen votierte die Versammlung einstimmig für die Erhöhung. „Ich danke euch. Wir werden das Geld nicht verschwenden“, so Abecks Reaktion.

Zuvor hatten die Schützen ebenso geschlossen für die Vorstandsmitglieder Heinz Lange , Frank Schwienheer, Martin Wessel, Andreas Sievert und Thomas Langehenke votiert. Nach 23 Jahren schied Theo Micke auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Auf ihn folgt Andreas Hörstmann. Überraschungen blieben auch bei den Wahlen zum geschäftsführenden Vorstand aus. So bleibt Thomas Langehenke stellvertretender Brudermeister, Heinz Lange wird weiterhin als Kassierer Verantwortung übernehmen.

Schriftführer Werner Fressmann erinnerte in seinem Bericht an die Aktivitäten der Schützenbruderschaft – und lud sogleich zum großen Winterfest am kommenden Sonntag in das Hotel Börding ein. „Schützenfest feiern ist die absolute Freude“, so sein Kommentar zum letztjährigen Höhepunkt des Jahres, der auch vom desaströsen Abschneiden der DFB-Elf in Russland nicht getrübt werden konnte.

In besonderer Erinnerung ist ebenso das Kreisehrengardentreffen in Everswinkel geblieben, bei dem die Ehrengarde den ersten Platz belegte. Deren Kommandeur Dieter Pohlchristoph lobte das Abschneiden der 46 Aktiven und wies sogleich auf die Versammlung am 22. März hin. Interessenten sind jederzeit willkommen.

Präses Peter Lenfers erinnerte in seinem traditionellen Grußwort an besondere historische Jahrestage im Jahr 2019: 100 Jahre Weimarer Republik, 80 Jahre Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, 70 Jahre Grundgesetz und 30 Jahre Fall der Berliner Mauer. „Der Artikel 1 des Grundgesetzes ist eine Lehre, die aus dem Zweiten Weltkrieg mit mehr als 66 Millionen Toten gezogen wurde“, so Lenfers. Der Präses warnte vor Sorglosigkeit. „Unser Grundgesetz ist kein Selbstläufer.“ Er forderte dazu auf, sich aktiv für die Gesellschaft und den demokratischen Diskurs einzusetzen.

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