Klimaschutzprojekt „Ostbevern pflanzt“
„Wir dürfen keine Zeit verlieren“

Ostbevern -

Dass auch in Zukunft viel für den Klimaschutz getan werden soll, versteht sich für die Organisatoren und Beteiligten von „Ostbevern pflanzt – wir wachsen zusammen“ von selbst. Zum vorläufigen Abschluss des Klimaprojektes wurden drei Obstbäume gepflanzt. Weitere Aktionen sollen folgen.

Sonntag, 06.10.2019, 18:00 Uhr
Zum Abschluss des Klimaprojektes „Ostbevern pflanzt“ wurden drei Apfelbäume gepflanzt. Foto: Reinker

Der vorläufige Abschluss des Klimaprojektes „Ostbevern pflanzt“, an dem sich etliche Vereinigungen und Institutionen beteiligten, wurde am Samstag mit der Pflanzung von drei Apfelbäumen auf der Obstbaumwiese markiert. Dass aber auch in Zukunft einiges für den Klimaschutz getan wird, versteht sich für die Organisatoren und Beteiligten von selbst. Das dieses auch notwendig ist, machte der Fachvortrag von Wolfgang Schulze deutlich.

„Wir dürfen keine Zeit verlieren, wir müssen etwas tun“, richtete sich Bürgermeister Wolfgang Annen in einigen begrüßenden Worten an die Anwesenden in der Aula der Ambrosius-Grundschule. Vor allem die Wälder müsse man in den Fokus rücken.

Ostbevern pflanzt

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  • Zum Abschluss des Klimaprojektes „Ostbevern pflanzt“ wurden drei Apfelbäume gepflanzt. Foto: Reinker
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Das bestätigte Attila Repkeny vom Kinder- und Jugendwerk. Er habe die Hoffnung, dass auch in Zukunft viele Kooperationspartner „dafür sorgen, dass viele Bäume gepflanzt werden“. Vor einem Jahr hat man mit „Ostbevern pflanzt – wir wachsen zusammen“ begonnen. Auch wenn man nur im kleinen Rahmen anfange, so Repkeny, setze man immerhin ein Zeichen. In Zukunft wolle man in ähnlicher Form weitermachen.

Eine Möglichkeit besteht mit dem Bürgerwald, einem Projekt der Gemeinde im Loburger Wald, das dort am 16. November begonnen wird und an dem sich alle Bürger beteiligen können.

Mit vielem Wissenswerten rund um den Wald, „ein Thema, dass mich antreibt“, versorgte Wolfgang Schulze die Besucher. NRW habe einen Waldanteil von 27 Prozent, Ostbevern stehe mit 20 Prozent gut da, meinte der Vorsitzender des „Kreisverbandes Warendorf der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“. Schulze erinnerte an das Waldsterben Ende der 1970er Jahre, das der Luftverschmutzung geschuldet gewesen sei. „Bei dem, mit dem wir es jetzt zu tun haben, können wir nicht einfach einen Schalter umlegen“, sagte der Redner, der allgemeine Informationen rund um den Klimawandel weitergab und dabei vor allem die wichtige Rolle der Waldgebiete betonte.

Mit dem, was vor Ort getan werden kann, hatten sich die Kinder der Franz-von-Assisi-Schule in Projektarbeiten beschäftigt. „Wir haben gemerkt, dass es für die Kinder sehr relevant ist“, berichtete Konrektorin Elke Hohage. Maßnahmen für den Umweltschutz seien bei ihnen schon Thema gewesen, ebenso bei den Eltern. „Die Kinder und Jugendlichen in Ostbevern sind sehr aktiv“, sagte sie. „Dem können sich viele anschließen.“

Dem schloss sich Attila Repkeny an: „Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft“, sagte er. „So wie Bäume auch unsere Zukunft sind.“

Um diese Worte in die Tat umzusetzen, gingen die Teilnehmer zur Obstbaumwiese. Ein kleines Quiz, von Helena Rolf und Lena Jannemann von der Bever-CAJ, einer Ortsgruppe des Diözesanverband Münster vorbereitet, verdeutlichte die CO-Belastung, die durch alltägliche Tätigkeiten produziert wird.

Dann wurden die drei Apfelbäume gesetzt, gestiftet von der Bever-CAJ, dem Kinder- und Jugendwerk sowie dem Shanty-Chor, der den kleinen Festakt auch musikalisch begleitete.

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