Messdiener St. Ambrosius
„Wir warten aufs Christkind“

Ostbevern -

Die Messdiener St. Ambrosius laden schon seit vielen Jahren alle Vier- bis Zehnjährigen am Heiligen Abend zum „Wir warten aufs Christkind“ ein. Mehr als 170 Mädchen und Jungen folgten am Sonntag dieser Einladung. Während ihre Kleinen gut beschäftigt waren, konnten die Eltern letzte Geschenke einpacken oder das Essen vorbereiten.

Dienstag, 26.12.2017, 15:12 Uhr

Mehr als 170 Mädchen und Jungen sowie rund 40 Betreuer freuten sich gemeinsam auf das Christkind. Sie verbrachten zusammen schöne Stunden.
Mehr als 170 Mädchen und Jungen sowie rund 40 Betreuer freuten sich gemeinsam auf das Christkind. Sie verbrachten zusammen schöne Stunden. Foto: Reinker

In aller Ruhe noch ein paar Geschenke einpacken? Den Weihnachtsbaum schmücken und das Festmenü vorbereiten? Das geht mit dem Nachwuchs, der sich schon sehnlichst auf den Heiligen Abend freut, nicht unbedingt entspannt. Deshalb laden die Messdiener St. Am­brosius schon seit vielen Jahren an diesem Tag alle Vier- bis Zehnjährigen zum „Wir warten aufs Christkind“ ein. Mehr als 170 Mädchen und Jungen folgten am Sonntag dieser Einladung.

Eine lange Schlange aus wartenden Eltern und Kindern bildete sich vor dem Edith-Stein-Haus bis auf den Kirchplatz. Es galt vorab, sich anzumelden. Zum ersten Mal ist Margarete Niehoff-Lott mit ihrem Nachwuchs dabei. „Man hat immer gehört, wie gut das ist“, meinte die Mutter. Sie werde nun erst mal noch die letzten Geschenke einpacken.

Mit Namensschildchen versehen, ging es für die aufgeregten Kleinen in den Saal. Flöhe hüten ist einfacher. Doch im Bändigen der Kleinen haben die Mitglieder der Messdienerschaft jahrelange Übung. 20 Mitglieder plus 20 Helfer zwischen 14 und 24 Jahren hielten die Bande in Schach. Freiwillige dafür zu gewinnen, sei gar kein Problem, erklärte Lena Haverkamp . „Man weiß ja selber von früher, wie anstrengend die Zeit bis zur Bescherung ist“, sagte sie. Dann zu sehen, wie glücklich die Kinder sind, sei klasse. „Es ist die schönste Aktion der Messdiener“, meinte Haverkamp. Dass die Jugendlichen selber mit viel Freude dabei waren, war nicht zu übersehen. Laut sang der eine „All I Want for Christmas“, ein anderer nahm einen der kleinen Besucher huckepack.

Viel hatten die Organisatoren auf die Beine gestellt: Plätzchen und Hexenhäuschen verzieren, Kerzenständer aus Holz werkeln, mit Serviettentechnik Windlichter gestalten oder weihnachtliche Dekorationen und Karten basteln waren einige Programmpunkte. Natürlich alles unter Aufsicht und Anleitung. „Fußball, Fußball“, rief eine große Menge Jungs und Mädchen. Mit ihnen ging es nach der Begrüßung in die Sporthalle. „Ich möchte gerne turnen“, erklärte Mia Leinkenjost, die mit ihrer Freundin und ihrem Bruder da war. Auch dieser Wunsch konnte erfüllt werden.

Pastoralreferent Florian Schulz hatte ebenfalls ein Angebot. Er lud die Interessierten ein, gemeinsam ein Krippenspiel für die abschließende Andacht in der Kirche einzuüben. Schulz begleitete die Veranstaltung zum ersten Mal. „Ich glaube, dass die Eltern froh sind, noch mal drei Stunden für die Vorbereitungen zu haben“, erklärte er. Er bewunderte, wie aktiv die Messdiener und ihre Helfer arbeiteten. „Sie sind gut vorbereitet und haben schöne Ideen.“

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