Tatverdächtige Frau entdeckt
Lebensgefährtin tot im Wald gefunden

Ostbevern -

Die Ermittler vermuten eine Beziehungstat hinter dem Messerstich gegen einen 54-Jährigen aus Ostbevern. Eine Tatverdächtige war seine Lebensgefährtin. Suchhunde haben sie Dienstagnachmittag entdeckt.

Mittwoch, 21.03.2018, 13:03 Uhr

Dramatische Entwicklung in den Ermittlungen zur Messerattacke auf einen 54-Jährigen in Ostbevern: Die aus Sicht der Ermittler tatverdächtige Lebensgefährtin des Schwerverletzten ist jetzt tot aufgefunden worden. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am frühen Mittwochnachmittag mit.

„Aufgrund von ersten Hinweisen gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt in Münster. „Ein Tatverdacht richtet sich gegen die 37-jährige Lebensgefährtin des Verletzten“.

Bei der mit Suchhunden unterstützten Suche in einem Waldgebiet nahe Ostbevern fanden Polizeibeamte Dienstagnachmittag den leblosen Körper einer Frau. „Nach erfolgter Identifizierung der Toten handelt es sich bei ihr um die gesuchte Lebensgefährtin“, ergänzte der Leiter der Mordkommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll. „Die Umstände des Todes sind derzeit allerdings völlig unklar.“

„Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Münster die Obduktion der Verstorbenen beantragt“, erklärte Oberstaatsanwalt Botzenhardt weiter. „Die Ermittlungen der eingesetzten Mordkommission und die Auswertung der Spuren werden noch Zeit in Anspruch nehmen.“

Der 54-Jährige war wie berichtet von Verwandten in seiner Wohnung mit einer Stichverletzung im Hals gefunden und von Ärzten gerettet worden und noch nicht vernehmungsfähig.

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