53 Chöre im Sängerkreis Emsland
Sänger werben für Projektchor

Kreis Warendorf -

Die Gewinnung von Nachwuchs und die Veränderung des Liedguts spielten beim Kreissängertag in Stromberg eine wichtige Rolle. Vorsitzender Franz-Josef Börste verdeutlichte dies auch daran, dass freie Posten im Vorstand des Sängerkreises Emsland nicht wieder besetzt werden konnten. Die Bilanz für das vergangene Jahr fiel trotzdem positiv aus.

Dienstag, 20.03.2018, 07:03 Uhr

Zum Mitsingen wolllte Heinz Braunsmann (Vorsitznder des Kolpingchors Sendenhorst) beim Kreissängertag motivieren. Foto: Reinhard Baldauf

Als Gäste begrüßte der Vorsitzende den stellvertretenden Oelder Bürgermeister Daniel Hagemeier (MdL) und den stellvertretenden Landrat Winfried Kaup, der selbst seit über 50 Jahren Sänger in Chor ist. Der Dank von Börste galt dem Chor „Tonart von 1850 Liedertafel Stromberg“ für die Ausrichtung.

Der Vorsitzende des Sängerkreises Emsland betonte, dass die neue Regionalkonferenz für gute Gespräche gesorgt habe. 34 Chöre hätten Teilnehmer entsandt. Es sei um das Werben von neuen Sängern gegangen. Franz-Josef Börste hielt fest: „In vielen Chören geht es um mehr als Singen.“ Er wies auf Freundschaften und gemeinsame Freizeit hin.

Ausdrücklich betonte Börste, dass Pop-Musik auch zum Chorgesang gehöre und so jüngere Menschen angesprochen werden könnten. Weiter berichtete er von zwei neuen Chören, die Interesse an einem Beitritt zum Sängerkreis hätten.

Verabschiedet aus dem Kreisvorstand wurde Christoph Schulze Zumloh (3. v. r.). Ihm dankten der stellvertretende Landrat Winfried Kaup, Geschäftsführer Ludger Deppenkemper, Kreisschatzmeister Harald Ullrich, Vorsitzender Franz-Josef Börste und Oeldes stellvertretender Bürgermeister Daniel Hagemeier (v.l.).

Verabschiedet aus dem Kreisvorstand wurde Christoph Schulze Zumloh (3. v. r.). Ihm dankten der stellvertretende Landrat Winfried Kaup, Geschäftsführer Ludger Deppenkemper, Kreisschatzmeister Harald Ullrich, Vorsitzender Franz-Josef Börste und Oeldes stellvertretender Bürgermeister Daniel Hagemeier (v.l.).

In Sachen Jubilarehrungen gebe es Chöre, die diese lieber in den eigenen Reihen durchführen möchten. Bei 53 Chören im Sängerkreis sei es für den Vorsitzenden nicht möglich, alle zu besuchen. Daher bleibe es bei zwei zentralen Ehrungen – jeweils für die Kreise Warendorf und Gütersloh. Erfreut fügte Börste hinzu: „Wir haben vier Meisterchöre in unserem Sängerkreis.“

Wir haben vier Meisterchöre in unserem Sängerkreis.

Franz-Josef Börste

In seinem Jahresbericht 2017 schlüsselte Ludger Deppenkemper, Geschäftsführer des Sängerkreises, die Zahlen auf. So bilden Männerchöre immer noch die Mehrheit. Die Statistik zeigt ferner einen recht hohen Altersdurchschnitt. Im Bericht über das musikalische Geschehen meinte Heinz Braunsmann: „Die Chöreleisten Vortreffliches.“ Für die jetzt anstehenden Seminare seien die Anmeldezahlen gut. Im Herbst werden zwei weitere Fortbildungsseminare stattfinden.

Kreischorleiter Wilfried Thorwesten stellte das Konzept eines Projektchores vor, der nach einer Idee von Karl Jenkins unter dem Namen „The Peacemakers“ an den Start gehen soll. Dafür wollen die Sänger jetzt fleißig werben.

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