Irish-Folk-Konzert mit „Triplet“
Schwungvoll, mitreißend, begeisternd

Alverskirchen -

Da hatten das Bürger-Team und der Spielmannszug Alverskirchen mit der Einladung ans Trio „Triplet“ ganz offensichtlich das Interesse richtig eingeschätzt: Der Pfarrheim-Saal war am Sonntagnachmittag trotz des traumhaften Sommerwetters voll besetzt. Alle Altersgruppen vom Senior bis zu Kindern im KiTa- oder Grundschulalter wollten sich – gemäß dem Motto „Konzert für die ganze Familie“ – den Genuss von „Irish Folk and More“ nicht entgehen lassen.

Dienstag, 16.10.2018, 18:02 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.2018, 07:23 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 16.10.2018, 18:02 Uhr
Das Trio „Triplet“ mit Simon Scherer, Béatrice Wissing und Mario Kuzyna (v.l.) präsentierte einen bunten Mix an Musikstücken und schaffte es, das begeisterte Publikum aus der Reserve zu locken. Foto: Susanne Müller

Und eine Freude war es in der Tat, den drei Musikern zu lauschen. Béatrice Wissing (Fiddle, Gesang), Simon Scherer (Banjo, Gitarre, Gesang) und Mario Kuzyna (Gitarre, Akkordeon) boten einen bunten Mix an vor allem irischen, bretonischen und US-amerikanischen Musikstücken. Da Mario Kuzyna aufgrund seiner bei einem Konzert am Tag zuvor eingefangenen Stimmband-Probleme nicht singen konnte, hatten die drei sympathischen Freunde der Folk Music ihr Programm leicht umgestellt und den dreistimmigen Gesang auf zweistimmigen reduziert. Das Publikum zeigte sich dennoch von Beginn an begeistert von den schnellen Polkas, schwungvollen Sets aus mehreren Traditionals oder flotten Reels.

Aber auch die langsamen Songs wie „An Erminig“ oder Simon Scherers musikalische Liebeserklärung an seine Frau, „My Home“ betitelt, wurden mit viel Applaus bedacht. Der zündende Funke sprang allerdings erst kurz vor der Pause so richtig über, als die Zuhörer das zu Beginn von Béatrice Wissing freundlich angeregte rhythmische Klatschen umsetzten. Dann aber gab es kaum noch ein Halten im Saal, gleich ob gesungen oder rein instrumental gespielt wurde.

Überraschend war für viele Besucher sicherlich, dass mit „Chetvorno Horo“ auch ein bulgarisches Lied Aufnahme ins vielseitige Programm gefunden hatte, das demnächst sogar durch baltische Titel ergänzt werden soll. „Wir spielen generell alles, was unter den Begriff Folk Music fällt“, erläuterte Wissing die Auswahl ihrer Titel. Das reguläre Programm endete mit „Anneliese‘s Waltz“, einem von Jody Nelson für seine kleine Nichte geschriebenen Walzer, von dem sich das ganz junge Publikum besonders angesprochen fühlen konnte.

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