Bauarbeiten an der L 851
Freie Fahrt ab Ende Mai

Drensteinfurt/Sendenhorst -

Frostiges Winterwetter und nicht geeigneter Schotter haben die Arbeiten an der L 851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst in den vergangenen Wochen erschwert. Ende Mai soll das erste Teilstück fertiggestellt sein – und der zweite Bauabschnitt wird sich nicht gleich anschließen.

Donnerstag, 22.03.2018, 06:03 Uhr

Die obere Schotterschicht wird in den kommenden Wochen ausgetauscht. Ende Mai soll die L 851 dann wieder für den Verkehr freigegeben werden. Foto: Dietmar Jeschke

Frostiges Winterwetter und nicht geeigneter Schotter haben die Arbeiten an der Landesstraße 851 zwischen Drensteinfurt und Sendenhorst in den vergangenen Wochen erschwert. Dennoch, erklärt Josef Brinkhaus vom Landesbetrieb Straßen NRW auf WN-Anfrage, liege man weiterhin im Zeitplan. „Spätestens Ende Mai“, so Brinkhaus, soll das erste Teilstück, das von Drensteinfurt bis hin zur Sendenhorster Stadtgrenze führt, fertiggestellt sein.

Bis dahin wird das beauftragte Unternehmen die letzten 14 Zentimeter des Schotteruntergrundes wieder ausbauen und durch neues Material ersetzen müssen, bevor der insgesamt 22 Zentimeter starke Oberbau aufgebracht wird. Die Höhenpunkte, so Brinkhaus, sollen sich damit am Ende genau dort befinden, wo sie auch vorher waren. Parallel zum Straßenbau werden noch die Bankette erstellt und einige Schutzplanken angebracht.

Ist das samt notwendiger Markierungsarbeiten vollbracht, herrscht – vorerst – wieder freie Fahrt zwischen den beiden Nachbarstädten. Denn entgegen der Ende 2017 vorsichtig geäußerten Absicht, den Ausbau der L 851 mit dem zweiten, rund 2,4 Kilometer langen Teilstück auf Sendenhorster Gebiet möglichst direkt fortsetzen zu wollen, werden die Arbeiten bis auf Weiteres verschoben. Ein Grund: die Grundstücksverhandlungen zum Erwerb der Flächen für den einseitigen Geh- und Radweg. Diese seien, so Brinkhaus, zwar auf einem „guten Weg“, aber eben noch nicht abgeschlossen. Anders sieht es mit den Vorplanungen aus, die bereits fix und fertig auf dem Tisch liegen und die nun von einem Ingenieurbüro bis ins Detail ausgeführt werden, bevor sie in die Ausschreibung gehen. Das aber, so Brinkhaus, werde wohl nicht vor der zweiten Jahreshälfte passieren. „Und dann schauen wir mal, wie es weitergeht“, so der Sprecher von Straßen NRW.

Vorgesehen ist, dass auch der zweite Teilabschnitt komplett neu ausgebaut wird. Neben der acht Meter breiten Fahrbahn soll die Strecke durch einen 1,75 Meter breiten Trennstreifen vom 2,50 Meter breiten Radweg getrennt werden. Besondere Herausforderungen sind dabei nicht nur zwei Gewässerquerungen. Denn um Platz für die Radfahrer zu schaffen, muss zudem der Bildstock am Hof Niestert ein Stück versetzt werden.

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