Queen-Tribute in der Stadthalle
Ein Abend der Klassiker

Ahlen -

Es sind die großen Hits, die absoluten Klassiker, mit denen Gary Mullen am Samstagabend das Publikum von jetzt auf gleich auf Touren bringt: „I Want To Break Free“ zum Beispiel. Und „Some­body To Love“ und „Seven Seas Of Rhye“ Alles, was Queen um den legendären Frontmann Freddie Mercury auf ewig in den Olymp des Glamour-Rock katapultiert hat.

Montag, 14.10.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 15.10.2019, 09:08 Uhr
Eine tolle Show liefern Gary Mullen and The Works am Samstagabend in der Stadthalle. Die unvergessenen Songs von Queen, das Licht, das Posing – all das lässt die rund 650 Fans schnell den „A. . , von den Sitzen“ heben, wie der Frontsänger fordert. Foto: Sabine Tegeler

„One Night Of Queen“ heißt das Programm der britischen Formation Gary Mullen and The Works, das rund 650 hartgesottene Queen-Fans in die Stadthalle zieht. Und die können – natürlich – vom ersten Takt an mitsingen.

Im Sitzen allerdings, denn „One Night Of Queen“ findet bestuhlt statt. Übrigens nicht nur in Ahlen, sondern auch in allen anderen Hallen der Tournee. Völlig überflüssig. Wer will denn bei Songs wie „Another One Bites The Dust“, „Fat Bottomed Girls“, „Under Pressure“ oder gar „Bohemian Rhapsody“ sitzen bleiben? Und so erheben sich die Untertanen der Queen, nachdem selbst Leadsänger Gary Mullen aufgefordert hat, am besten mal schnell den „A. . . vom Sitz zu kriegen“.

Gary Mullen hat‘s drauf. Die unverwechselbaren Mercury-Posen, das Hohlkreuz, das Stolzieren. Die Stimme stimmt auch, die Wechselgesänge funktionieren. Ob Fake-Schnäuzer und -haare sein müssen, das bleibt dahingestellt und ist letztlich Geschmacksache.

Rund 650 Fans sind von der Queen-Tributeshow am Samstag begeistert.

Rund 650 Fans sind von der Queen-Tributeshow am Samstag begeistert. Foto: Sabine Tegeler

Die Musiker von The Works (benannt nach dem Queen-Album von 1984) wirken unaufdringlich professionell, beherrschen ihr Handwerk einwandfrei und besonders das Trommelsolo von Jon Halliwell lässt die Fans in begeisterten Applaus ausbrechen.

Die Zugabe mit „Radio Ga Ga“, das wie bei den einstigen Live-Auftritten des Originals nahtlos in „We Will Rock You“ übergeht, gipfelt in einem durchaus würdigen und für jeden Fan unabdingbaren Abschluss: „God Save The Queen“.

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