Ortsverein Nord-West-Vorhelm
SPD will nächsten Bürgermeister stellen

Ahlen -

Stärkste Fraktion im Rat werden und den Bürgermeister stellen – die SPD hat große Ziele für die Kommunalwahl 2020. Der Ortsverein Nord-West-Vorhelm benannte jetzt schon mal seine 13 Wahlkreiskandidaten, darunter fünf Neulinge.

Samstag, 21.09.2019, 13:00 Uhr
Die Kommunalwahl im kommenden Jahr schon fest im Blick hat das Vorsitzendenduo Andrea Jaunich und Thomas Kozler (v.r.). Franz-Josef Kresimann (2.v.l.) zieht sich aus der Ahlener Politik zurück. Foto: Ralf Steinhorst

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nord-West-Vorhelm haben die Kommunalwahl im kommenden Jahr schon fest im Blick. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Restaurant „Wersehof“ gab sich das Vorsitzendenduo Andrea Jaunich und Thomas Kozler kämpferisch. Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup diskutierte mit den Genossen im zweiten Teil über bundespolitische Themen.

Mit dem Einstieg in die Tagesordnung gab der Versammlungsleiter Franz Kresimann bekannt, dass er sich wegen Umzugs aus der Ahlener Politik zurückziehen wird: „Für mich ist das hier die letzte Veranstaltung.“ Zufrieden zeigte sich anschließend das Vorsitzendengespann über das erste Jahr in gemeinsamer Verantwortung. „Wir haben es gewagt und wir haben es wohl ganz gut hinbekommen“, bilanzierte Thomas Kozler. Man habe einen eigenen Infostand angeschafft, um zukünftig noch schlagkräftiger sein zu können. Das bestätigte Andrea Jaunich: „Wir haben uns vorgenommen, mehr auf die Ahlener zuzugehen.“ Das symbolisiere die Aktion „Roter Rucksack“, der bei den jeweiligen Besuchen, bisher im Kinderhaus, im Mutter-Kind-Haus und in den Freckenhorster Werkstätten, immer dabei war. Überall dort wurden der SPD zahlreiche Wünsche mit auf den Weg gegeben.

Aber auch in den Quartieren ist der Ortsverein mit Infoständen bei Dahlhoff, Rewe, in der Fußgängerzone oder in Vorhelm präsenter geworden. Andrea Jaunich gab dann auch gleich eine Kampfansage zur Kommunalwahl ab: „Wir wollen stärkste Ratsfraktion werden und wir wollen den Bürgermeister stellen. Wir müssen da ganz viel Kraft reinlegen, dass uns das gelingt.“ Es gehe um viel, ergänzte Thomas Kozler.

Bevor es zu mehreren Wahlen kam, gab Kassierer Christian Szontkowski einen Bericht zur stabilen Kassenlage. Christa Bücker, Günter Holz, Andrea Jaunich und Thomas Kozler werden den Ortsverein auf dem Kreisparteitag vertreten. Außerdem wurden 16 Delegierte für die Stadtverbandsversammlung und vier Delegierte für die Kreisdelegiertenkonferenz gewählt.

„Natürlich schaffen wir das, alle Wahlkreise zu besetzen“, gab sich Andrea Jaunich bei der Vorstellung der Direktwahlkandidaten für die Kommunalwahl 2020 (s. Kasten) selbstbewusst. Mit Bernhard Höfte, Michelle Friedl, Heinz Schlüter, Christian Szontkowski und Claudia Rademacher treten fünf Kandidaten erstmals zur Wahl des Rates an.

Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup gab eine Übersicht über aktuelle Themen in Berlin. Gerade bei den Themen Städtebauförderung, Mieterschutz, Familienförderung, Digitalpakt und Entlastung der Kommunen seien enorme Fortschritte gemacht worden. „Das liegt auch daran, dass wir in Berlin in der Regierung sind und nicht in der Opposition“, empfand er Diskussionen über die GroKo als nicht zielführend.

Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Daldrup gab einen Bericht über bundespolitische Themen ab und stellte sich anschließend der Diskussion.

Kandidaten

Die SPD tritt im Norden, Westen und Vorhelm mit folgenden Direktwahlkandidaten zur Kommunalwahl 2020 an: Bernhard Höfte (Wahlbezirk 1 / Augustin-Wibbelt-Schule links), Michelle Friedl (2 / Augustin-Wibbelt-Schule rechts), Reinhard Baldauf (3 / Don-Bosco-Schule), Heinz Schlüter (4 / Pfarrheim St. Elisabeth), Karl-Heinz Meiwes (5 / Elisabeth-Tombrock-Haus), Christian Szontkowski (6 / Hugo-Stoffers-Zen­trum), Sebastian Richter (7 / Sekundarschule links), Claudia Rademacher (8 / Sekundarschule rechts), Thomas Kozler (11 / Martinschule), Manuela Esper (12 / Städt. Gymnasium), Gabriele Duhme (13 / Overbergschule).

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