Sommerfest auf der Zeche Westfalen
Toller Kick: Abseilen am Turm

Ahlen -

Abseilen vom Förderturm? Dafür geht‘s beim Sommerfest am Sonntag (25. August) auf der Zeche Westfalen in Ahlen zunächst über viele Stufen sportlich rauf.

Dienstag, 20.08.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 16:06 Uhr
Sie stehen mit vielen Rädern bereit fürs Sommerfest am kommenden Sonntag auf der Zeche „Westfalen“. Foto: Peter Schniederjürgen

Hoch hinaus geht’s am kommenden Sonntag, 25. August. Dann ist die Zeche Westfalen einmal mehr das Zentrum für Mobilität. Der Förderverein Fördertürme feiert sein Sommerfest und das zieht viele Akteure aufs Areal. Vom Auftakt des Stadtradelns bis hin zur Oldtimer- und Traktorenschau ist hier richtig was los. So haben der Förderverein, das Stadtteilbüro, die Projektgesellschaft Zeche Westfalen und die WFG ein großes Fest organisiert.

Höhepunkt ist erneut die Besteigung des Förderturms. Wer sich die vielen Stufen hinaufgearbeitet hat, wird mit einem gigantischen Rundumblick belohnt. Dazwischen gibt’s auch noch Schilderungen von Ex-Kumpel Jörg Brehme über das, was hier zu aktiven Zeiten so passierte. „Wer nun keine Lust hat, wieder runterzugehen, dem helfen wir gern“, sagt Daniel Venne von der Kletterkaue „Rockvibes“ mit einem Augenzwinkern. Denn die Industriekletterer bieten endlich wieder das Abseilen vom Turm an. „Das kann jeder in jeder Kleidung machen und es ist ein toller Kick“, verspricht Venne.

Das kann jeder in jeder Kleidung machen und es ist ein toller Kick.

Daniel Venne

Aber auch diejenigen, die am Boden bleiben, haben eine Menge Spaß. „So geht’s um 10.30 Uhr mit dem Sattelfest los. Es ist gleichzeitig der Auftakt zum Stadtradeln“, kündigt WFG-Mitarbeiter Hans Lorek an. Gemeinsam mit dem städtischen Mobilitätsmanager David Knor und dem ADFC hat er ein Programm rund um das Thema Fahrrad im Allgemeinen und das Lastenrad im Besonderen aufgezogen. So auch eine Radtour von 18 oder wahlweise 30 Kilometern zwischen Ahlen und Dolberg einschließlich einer Kaffeepause mit Kuchen. Für die Radler ist wieder die Fahrradwaschanlage da. „Im vergangenen Jahr wurden 400 Räder gewaschen“, erinnert sich Knor.

Um 12 Uhr beginnt das Sommerfest. „Wir wollen besonders auf den größeren Flohmarkt hinweisen“, sagt Förderverein-Vorsitzender Christian Tripp. Einen Stand gebe es aber nur für private Händler. Aufbau ist ab 11.30 Uhr gegen eine Zehn-Euro-Spende oder alternativ einen Kuchen. „Nach dem Abbau bekommen die Betreiber fünf Euro, aber keinen Kuchen zurück“, schmunzelt Tripp. Kuchenspenden seien weiterhin willkommen.

Das Werksorchester des Bergwerks Ost spielt ab 13 Uhr. Dann gibt es im Stundentakt auch Führungen durch die Maschinenhalle. Hier ist die Ausstellung der Fotogruppe Kontrast mit rund 90 großformatigen Bildern zu bestaunen.

Laut wird es vor der Friktionshalle gegen 15 Uhr. Dann dröhnt die kommentierte Parade die Oldtimertraktoren des Dolberger Schlepperstammtischs vorbei. Daran schließt sich eine Anzahl von verschiedenen Oldtimer-Autos und vielleicht auch -Motorrädern an.

Mit den „Winnetoussis“ in der Halle gibt’s Musik von Country bis Rock. Stadtteilbüromitarbeiterin Celine Vogt produziert darüber hinaus als Ballonkünstlerin aufgeblasene Kunstwerke als Andenken. Das Spielmobil, die Hüpfburg und ein Kinder-Fahrradparcours unterhalten die jüngeren Gäste. Schicht am Schacht ist gegen 18 Uhr.

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