Quartier Sekundarschule
Anbau bei Umwandlung notwendig

Ahlen -

Sollte aus der Sekundarschule eine zweite Ahlener Gesamtschule werden, müssten neue Klassenräume geschaffen werden, hieß es bei einer SPD-Quartiersveranstaltung. Ein Anbau könne dann zu Lasten des Wohnbauprojekts Jahnwiese gehen.

Donnerstag, 11.07.2019, 21:00 Uhr
Viele Informationen zum Quartier Sekundarschule: Schulleiterin Elisabeth Beier, Bernd Döding, Moderator Sebastian Richter, Brigga Kazmierczak, Dennis Hadrika, Markus Beckmann und Dorothea Sachs (v. l.). Foto: Ralf Steinhorst

Einen umfassenden Einblick in die Entwicklungen des Quartiers rund um die Sekundarschule gab ein Bürgergespräch mit fünf Vertretern der Stadtverwaltung am Mittwochabend. Eingeladen hatte der SPD-Ortsverein Ahlen Nord-West-Vorhelm in die Aula der Sekundarschule, moderiert von dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Sebastian Richter .

Nur wenig Zuspruch fand die Veranstaltung. Die wenigen Bürger, die gekommen waren, erhielten dafür Informationen zu verschiedenen Themen aus erster Hand. So erklärte Bernd Döding, Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, dass er hoffe, dass die Entwicklung des Areals der Jahnwiese bald fortgesetzt werden könne. Der Antrag zum Abfahren des kontaminierten Bodens liege bei der Bezirksregierung vor. Er rechne in Kürze mit der Bewilligung. Sei die erfolgt, könne mit den Arbeiten fortgefahren werden.

Es wird nichts ausgeschlossen. Die Idee ist grundsätzlich nicht verkehrt.

Brigga Kazmierczak

Wie sieht die Zukunft der Sekundarschule aus? Die sei zurzeit noch ungewiss, erklärte Brigga Kazmierczak vom Fachbereich Schule, die Stadt Ahlen verfolge aber die Umwandlung in eine Gesamtschule. Sie hoffe, dass es bis es zum Jahresende zu einer Entscheidung komme. Sollte eine Umwandlung beschlossen werden, hat diese wiederum Auswirkungen auf die Entwicklung der Jahnwiese, weil eine neue Gesamtschule mehr Klassenräume benötigt und damit ein weiterer Schulbau notwendig wird. Auf den Bürgereinwand, in einem solchen Falle besser die ohnehin leerstehende Bodelschwinghschule zu nutzen, erklärte Brigga Kaszmierczak: „Es wird nichts ausgeschlossen. Die Idee ist grundsätzlich nicht verkehrt.“ Zurzeit wird die Bodelschwinghschule in Bauunterhaltung aufrecht gehalten, verdeutlichte Dennis Hadrika vom Liegenschaftsmanagement. Das Gebäude verfalle also nicht. Er ging auch auf die Don-Bosco-Schule ein, deren Fassade im kommenden Jahr saniert werden soll. Das gilt dann auch für das Dach der Sporthalle.

Der Zaun um den Pausenhof der Marienschule schlug hohe Wellen. „Die Kinder müssen sich ja dort wie im Gefängnis vorkommen“, beschwerte sich ein Bürger. Auch bei der SPD sei der Zaun nicht auf Gegenliebe gestoßen, betonte Sebastian Richter. Dennis Hadriga erläuterte, dass gegenwärtig ein Schließdienst gesucht werde, der gegen 22 Uhr täglich die Tore schließe.

Markus Beckmann vom Fachbereich Jugend sah eine Unterversorgung von Spielplätzen, da der Spielplatz Jahnwiese / Sekundarschule aus bekannten Gründen noch nicht entwickelt werden konnte. Dafür soll zunächst der Spielplatz Sedanstraße mit einem großen Spielgerät von der Martinschule, das überflüssig werde, versehen werden.

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