34. Ahlener Stadtfest
Ganz viel Musik – und ein Abschied

Ahlen -

Das Programm vom 5. bis 7. Juli ist eine Mischung aus nationalen und internationalen Top-Acts. Und nicht zu vergessen: die Lokalmatadoren!

Mittwoch, 26.06.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 27.06.2019, 13:58 Uhr
Jörg Hakenesch, Michael Vorderbrüggen, Volker Mauel, Christoph Wessels, Anja Franke-Runtemund, Carlo Pinnschmidt, Dr. Alexander Berger, Bernd Münstermann, Andrea Schwien und Hugh O‘Riordan bei der Vorstellung des Stadtfestprogramms. Foto: Sabine Tegeler

„Nicht zurück in die Zukunft, sondern zurück auf dem Marktplatz“, kündigt am Mittwoch Bürgermeister Dr. Alexander Berger das 34. Ahlener Stadtfest an. Die Rückkehr auf den angestammten Platz sei eine große Motivation gewesen, den Ahlenern diesmal wieder ein großes buntes Programm anzubieten.

Und das, so Kulturfachbereichsleiter Christoph Wessels , sei in diesem Jahr durchaus auch geprägt von lokalen Akteuren. „Viele Gruppen aus Ahlen mussten wir im vergangenen Jahr enttäuschen“, schaut Wessels zurück auf das Ausweichgelände am Bruno-Wagler-Weg, als die Verhältnisse nur ein etwas abgespecktes Programm zugelassen hatten. „Da besteht Nachholbedarf“, will er diesmal alle Lokalmatadoren zu ihrem Recht kommen lassen: „Die Gruppen aus Ahlen sind uns ein Herzensanliegen.“ Juk-Haus-Show, „Dance Company“ und „Dance Room“ und natürlich die Grundschüler und Chöre – alle haben ihr Plätzchen im dreitägigen Programm bekommen.

Und noch ein Ahlener Urgestein steht zwar am Ende des Programms, aber dennoch im Mittelpunkt: „Funny & Friends“ mit Bandleader Wolfgang Venne geben am Stadtfestsonntag um 17 Uhr als letzter Act ihr Abschiedskonzert. Das wird ein Ereignis, ist Christoph Wessels sicher. Denn Venne sei ja nicht nur auf, sondern als langjähriges Mitglied des Stadtfest-Orgateams auch hinter den Bühnen aktiv gewesen.

Duke Brass aus Teltow

Duke Brass aus Teltow Foto: Duke Brass

Logisch, dass auch die Partnerstädte wieder ihre Abordnungen zum Stadtfest schicken. Und Teltow sendet darüber hinaus noch eine sehr musikalische Delegation, die Christoph Wessels nicht unerwähnt lassen möchte: „ Duke Brass ist beim Teltower Stadtfest sozusagen gesetzt“, kündigt er eine sechsköpfige junge Formation an, die „Blasmusik in eine moderne Form“ setze. „Duke Brass“ spielen zur Eröffnung am Freitag: „Ich glaube, das ist ein guter Einstieg in den Abend.“

Der Freitags-Top-Act mit Guildo Horn sei ja eindeutig. Er sei aber auch nach dem Samstagshighlight gefragt worden, so der Fachbereichsleiter: „Das sind vier gleichgestellte Programmpunkte“, sieht er in den Tributebands „Kaiserkeller“ (Beatles) und „Sir William“ (Robbie Williams) sowie in der jungen Popformation „aberAndre“ und der Coverband „Cartoon“ gleichermaßen Stimmungspotenzial. Zumal die Musiker von „Cartoon“ auch noch ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum feierten.

Was die theatralen Darbietungen angeht, freut sich Christoph Wessels besonders auf Christoph Engels, der als Platzhirsch nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch einer laufenden Kettensäge jongliert. Der Artist mit dem besonderen „Charme“ falle unter die Kategorie „frech“.

Kaiserkeller: Tribute to the Beatles.

Kaiserkeller: Tribute to the Beatles. Foto: Kaiserkeller

Weniger Tamtam, dafür feiner und stiller gestalte sich sicher der Auftritt von „Les Eléments Disponibles“. Das „Klown Konzept“ stamme aus dem tiefsten Frankreich und biete eher eine Hommage an die sanfte Clownerie eines Charlie Chaplin. Den Kontakt zu dem Ensemble verdanke die Kulturabteilung übrigens Markus Schier, dem Inhaber der „Rappelkiste“. Und der spiele beim Stadtfest noch eine weitere gravierende Rolle: „Bei einem Thema, über das wir heute noch nichts verraten“, zwinkert Christoph Wessels in Richtung Deko. Nur eines sei sicher: „Darüber wird man sprechen.“

Das Stadtfestprogramm sowie das Sommerprogramm mit „Tralla-City“ und weiteren Veranstaltungen ist online unter www.ahlen.de zu finden. An vielen Stellen in der Stadt liegt es zudem gedruckt zur Mitnahme aus.

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