Ahlener Pfadfinder
Aktiv in gleich zwei Lagern

Ahlen -

Pfingsten ist traditionell Lagerzeit bei den Pfadfindern. In diesem Jahr wurden von den Ahlenern sogar zwei Ziele angesteuert.

Dienstag, 18.06.2019, 10:30 Uhr
Die Gruppe der Wölflinge kurz vor der Abfahrt nach Beckum. Während sie in der Nähe blieben, waren die Jungpfadfinder und Pfadfinder bereits unterwegs im Westerwald. Foto: Pfadfinder

Die Ahlener Pfadfinder haben am Pfingstwochenende gleich an zwei Lagern teilgenommen. Die Jungpfadfinder (elf bis 14 Jahre) und die Pfadfinder (14 bis 16 Jahre) machten sich auf den Weg nach Westernohe im Westerwald, während es die Wölflinge (sieben bis elf Jahre) nach Beckum zog.

Die Truppe, die in den Westerwald fuhr, verbrachte ihr Lager auf dem Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) mit 4000 anderen Pfadfindern. Diese kamen nicht nur aus ganz Deutschland, im internationalen Dorf waren auch Jugendliche aus Polen, Frankreich und sogar aus Afrika.

Die Pfadfinder feierten gemeinsam den 90. Geburtstag der DPSG, dazu gab es am Samstagabend eine große Party mit Livemusik. Ansonsten standen gemeinsame Aktivitäten und der Austausch mit anderen Pfadfindern im Vordergrund.

Die Wölflinge blieben in der Nähe. Das Lager stand unter dem Motto der Jahresaktion der DPSG – „Vollkostbar fit, gesund, gut drauf“. Die erste Nacht zelteten die jungen Leute am Ahlener Pumpenhaus im Stadtwald Langst. Nachdem am Samstagmorgen die Zelte und das Gepäck zum Abtransport fertig gemacht wurden, ging es mit den Fahrrädern nach Beckum.

Der starke Gegenwind machte die Radtour zu einer echten Herausforderung. Nach fast zwei Stunden war die Kletteranlage des Deutschen Alpenvereins (DAV) im Phönixpark in Sicht.

Nachdem das Lager eingerichtet worden war, ging es für die Wölflinge an die Kletterwand. Schnell waren die ersten Kletterrouten geschafft. Ein besonderes Erlebnis war das Besteigen des Balkons. Von hier oben konnte man große Teile des Parks und sogar ein angrenzendes Zementwerk sehen. Anschließend wurden die Kinder freischwebend wieder abgeseilt. Der Abend klang am Lagerfeuer aus, bevor alle Teilnehmer hundemüde in ihre Schlafsäcke krochen.

Am Sonntag ging es zurück zum Pumpenhaus in die Wersestadt. Dort stand nach dem Pfingstgottesdienst ein Geländespiel auf dem Programm. Abends durfte sich jeder seine Pizza selbst belegen. Aus dem restlichen Pizzateig wurde im Anschluss Stockbrot gemacht. Am Montag endete das Lager mit der Devise: „Nach dem Lager ist vor dem Lager“. Alle freuen sich nämlich schon auf das Bezirkslager im Oktober.

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