Ahlener Freibad modernisiert
Duschen und Umkleiden in neuer Frische

Ahlen -

Gute Laune beim Umziehen oder Duschen? Könnte am alten Sommerhaus im Ahlener Freibad liegen, das im Frühjahr saniert wurde. Neu auch das Rauchverbot auf dem Kinderspielplatz – mit der Botschaft: Keine Kippen vor den Knirpsen.

Freitag, 19.04.2019, 07:00 Uhr
Das Sommergebäude – kaum wiederzuerkennen. Drinnen sind neuerdings die frischen Farben des Parkbads zu finden. Draußen verabschiedet sich das triste Türkis. Foto: Ulrich Gösmann

Drinnen könnte Gäste das Gefühl beschleichen, im Parkbad zu sein. Zum Schwimmen geht‘s aber raus – ins Freie. Fröhlich eingestimmt durch frische Farben und Fliesen. Freibad-Vorbereitungen 2019: Das heißt diesmal nicht nur Reinigen und Reparieren, sondern auch Renovieren. Das ist Folge eines Beschlusses des Aufsichtsrates der Ahlener Bädergesellschaft. Das Gremium hatte im Spätsommer verkündet, die Standortfrage frühestens 2021 wieder zu stellen.

Betriebsleiter Thomas Schliewe , gerade zurück von einer Himalaya-Expedition, kann sich am Donnerstagmorgen auch von seinem Zuständigkeitsbereich begeistern lassen: „Wenn das hier erst einmal fertig gestrichen und geputzt ist, wird das Bombe!“ Duschen und Umkleiden im Sommergebäude sind nach einer Frühjahrs-Vitalkur nicht mehr wiederzuerkennen. Der Muff der Jahre, das stimmungsdrückende Türkis – alles verschwunden. „Das war hier dringend renovierungsbedürftig“, attestiert Schliewe – und weiß, auch für seine Gäste zu sprechen. Und jetzt: Alles in einem neuwertigen Zustand. In frischem Orange und Rot, in hellem Weiß und edlem Grau. „Im Grunde sind das die Grundfarben, die wir im Parkbad wiederfinden“, erklärt der Betriebsleiter. Die Stimmung sei doch gleich eine andere.

Die Farben des Parkbads – jetzt auch im Freibad.

Die Farben des Parkbads – jetzt auch im Freibad. Foto: Ulrich Gösmann

Nächste Baustelle: die Holzterrasse vor dem Planschbecken. „Sie war auf.“ Und deshalb, so Schliewe, auch ein Fall für eine grundlegende Sanierung. Der 20 Jahre alte Holzbelag hat Platz gemacht für zeitlosen Betonstein, auf den jetzt moderne Bänke platziert werden. Auf dass Eltern ihre Kinder beim Planschen von bequemer Beobachtungsposition im Blick haben.

Gleich nebenan wird sich auch auf dem Spielplatz einiges tun: Er wird raucherfreie Zone. Umschlossen von einem Zaun, ergänzt durch eine neue Schaukelanlage. Keine Kippen vor den Knirpsen – damit reagiert die Bädergesellschaft auf einen Elternwunsch, weil es zu ihrem Ärgernis einige auch hier nicht lassen können.

Das war hier dringend renovierungsbedürftig.

Thomas Schliewe

Ein weiteres Vorhaben, das im Vorjahr bei einem Ortstermin des Bürgermeisters öffentlich wurde, schaffte es unterdessen nicht bis zur Baustelle: der zweite Eingang. Eine Idee, die in der Hitze des Sommers geboren wurde. Aber an den Parkplatz-Engpässen wird gearbeitet. Die Bädergesellschaft setzt in Zusammenarbeit mit der Stadt Ahlen eine Zusatzausschilderung um, die Unkundige zum Sportpark Nord navigiert. Zur Hochsaison hatte der städtische Ordnungsdienst einschreiten müssen, weil Autos auf dem Grünstreifen vor dem Freibad abgestellt wurden. Der war nach wochenlanger Dürre aber alles andere als grün. Und das Wildparken brandgefährlich.

Neue Bänke auf neuem Betonboden. Das war mal Holzterrasse.

Neue Bänke auf neuem Betonboden. Das war mal Holzterrasse. Foto: Ulrich Gösmann

Blick auf die Becken: Das Große wird gerade geflutet. Wer in die Sprunggrube schaut, dem sticht das dunkle Blau entgegen. Die Fliesen wurden in diesem Bereich komplett übergestrichen. Sie sind jetzt nicht nur blauer, sondern auch glatter. Sämtliche Sanierungskosten belaufen sich inklusive Wartungsarbeiten auf 60 000 Euro.

Wasser marsch...

Wasser marsch... Foto: Ulrich Gösmann

Auf einen Termin für den Saisonstart will sich Thomas Schliewe noch nicht festlegen: „Im Vorjahr waren wir am 8. Mai am Ball. In diesem Bereich dürfte wieder die Wahrheit liegen.“

Zu guter Letzt noch die Preisfrage: Die Tarife bleiben stabil. Und auch das Sommer-Ferienticket für Schüler wird es wieder geben. Für 10 Euro plus drei Euro Pfand – für den Coin.

Noch auf dem Trockenen: das Edelstahl-Erlebnisbecken.

Noch auf dem Trockenen: das Edelstahl-Erlebnisbecken. Foto: Ulrich Gösmann

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