Viertes Qualitätszertifikat
Ahlens VHS „hochprofessionell“

Ahlen -

Professionelle Arbeit und Organisation bescheinigt das Qualitätszertifikat zum vierten Mal der Ahlener VHS. Die will sich weiter steigern – räumlich und technisch.

Freitag, 07.12.2018, 16:36 Uhr
Bürgermeister Dr. Alexander Berger und VHS-Stellvertreter Uwe Schnafel nahmen stellvertretend für das gesamte Team das Qualitätstestat für die kommunale Weiterbildungseinrichtung entgegen. Foto: Dierk Hartleb

Die Volkshochschule darf sich seit Freitag über das vierte LQW-Zertifikat freuen, das für „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ steht.

„Im Zentrum stehen die Lernenden“, stellte Gutachter Horst Quante fest, der das Zertifikat nach intensiver Prüfung im Auftrag der Conflex Qualitätstestierung GmbH an Bürgermeister Dr. Alexander Berger überreichte. Vorausgegangen war ein monatelanger Prozess mit einem mehr als 100-seitigen Selbstreport der VHS über das Unterrichtsangebot und Arbeitsabläufe. Um das gewünschte Zertifikat zu erhalten, das Voraussetzung für die Landesförderung und die Zusammenarbeit mit dem BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) ist, muss die VHS 70 Anforderungen erfüllen.

Quantes abschließendes Urteil: „Sie sind eine hochprofessionelle Organisation, die qualitativ hochwertige Arbeit leistet. Außerdem haben Sie nicht nur hohe Ansprüche an sich selbst, sondern sind auch in der Lage, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.“

In dem jetzt stattgefundenen Abschlussworkshop wurden weiterhin die „strategischen Entwicklungsziele“ für die nächsten vier Jahre festgelegt. Eines dieser strategischen Ziele betrifft die Unterrichtsräume. Berger sagte zu, die räumliche Unterbringung der VHS zu verbessern und auch bei der Digitalisierung voranzuschreiten. „Die VHS muss am Ball blieben“, meinte Berger, wobei Quante darauf hinwies, dass es nicht reiche, die Räume mit hochmoderner Technik auszustatten, sondern dass die Mitarbeiter auch im Umgang geschult werden müssten.

Darüber hinaus verwies der Gutachter auf seine Erfahrungen, dass Volkshochschulen in modernen Räumen mit einen Zuwachs von bis zu zehn Prozent rechnen könnten.

Das Zertifikat, das Quante überreichte, war keine gewöhnliche Urkunde, sondern ein farbenfrohes Bild, das sich aus über 800 kleinen Kacheln zusammensetzt. Jede dieser Kacheln repräsentiert eine Bildungseinrichtung im deutschsprachigen Raum, die ein LQW-Zertifikat erhalten hat.

VHS-Leiter Rudolf Blauth dankte seinen Mitarbeitern und insbesondere seinem Stellvertreter Uwe Schnafel als Qualitätsbeauftragtem: „Das ist nur möglich, weil wir alle an einem Strang ziehen“, sagte Blauth. Als Ziel gab er aus, weiter an der Optimierung des Bildungsangebots zu arbeiten, um in vier Jahren die fünfte Testierung in Empfang nehmen zu können.

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