Förderverein bittet auf die Halde
Helikopter bringt ein neues Kreuz

Ahlen -

Nach dem schweren Sturmschaden am Haldenkreuz ist nun Ersatz im Anflug. Am 24. März gibt es dazu einen ökumenischen Kreuzweg.

Freitag, 09.03.2018, 21:03 Uhr

Die Mitglieder des Vorstands aus dem Förderverein Ahlener Haldenkreuz vor der Osthalde: Ursula Erdmann, Martina Jotzeit, Inge Piskorski und Horst Schulte (v.l.). Im Jahr 2005 war das erste Kreuz per Hubschrauber eingeflogen worden. Foto: Archiv / privat

Erleichterung bei den Mitgliedern des Fördervereins Ahlener Haldenkreuz: Die Aufstellung eines neuen Haldenkreuzes auf der Osthalde der ehemaligen Zeche Westfalen ist von der RAG Montan Immobilien GmbH genehmigt worden. „Uns ist ein schwerer Stein vom Herzen gefallen“, sagt die Vorsitzende Martina Jotzeit und bedankt sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen der Ruhrkohle AG (RAG) für die schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Aufgestellt wird das christliche Symbol am Samstag, 24. März, auf der Osthalde. Die Aktion ist zugleich Höhepunkt des zwölften ökumenischen Kreuzweges, der an diesem Tag um 15 Uhr am Parkplatz Bergamtsstraße / Am Aechterkamp (hinter der ehemaligen Lohnhalle/Big Wall) startet.

Der Anflug des ersten Haldenkreuzes war im Jahr 2005.

Der Anflug des ersten Haldenkreuzes war im Jahr 2005. Foto: privat

Geregelt ist bereits der Transport des rund 450 Kilogramm schweren Kreuzes. So hat sich das Ahlener Unternehmen Agrarflug Helilift spontan bereiterklärt, das Kreuz mit einem Hubschrauber zum alten Standort auf der Osthalde zu transportieren. Genauso spektakulär war vor fast 13 Jahren die Aufstellung des ersten Haldenkreuzes verlaufen. Dieses war am 13. August 2005 im Rahmen des XX. Weltjugendtages in Deutschland errichtet und feierlich geweiht worden. Der Zeremonie wohnten damals rund 1000 Gläubige bei. Darunter befanden sich 126 Jugendliche aus Frankreich, Litauen und Tansania, die im Vorfeld des Weltjugendtages in Ahlener Familien untergebracht waren.

Notwendig geworden war die Erneuerung des Haldenkreuzes, nachdem Sturmtief Friederike am 18. Januar über die Wersestadt hinweggefegt war und den fünf Meter langen Querbalken des sieben Meter hohen Holzkreuzes abgerissen hatte. Bestand anfangs die vage Hoffnung, das Kreuz reparieren zu können, so musste sich der Förderverein von den zu Rate gezogenen Handwerkern eines Besseren belehren lassen.

Von da an lief alles Hand in Hand. Mit der für die Osthalde zuständigen RAG Montan Immobilien GmbH in Essen wurden erste Gespräche geführt und zugleich Angebote eingeholt. „Dabei sind wir auf viel Verständnis gestoßen“, lobt Martina Jotzeit das Entgegenkommen und die Bereitschaft zu helfen.

An die Vorbereitungen zur ersten Kreuzaufstellung fühlt sich Horst Schulte, Beisitzer im Förderverein, erinnert. In seiner damaligen Funktion als Stadtplaner der Stadt Ahlen hatte er vor 13 Jahren die entscheidenden Gespräche mit der Ruhrkohle AG geführt und damit den Weg für eine Aufstellung frei gemacht. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.haldenkreuz.de.

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Ein Video über die erste Kreuzaufstellung im Jahr 2005 ist unter https://youtube.de/zHRH3Hx335Q zu sehen.

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