Theatergruppe „Spass op Platt“
Letzte Feinheiten auf der Bühne

Ahlen -

„Kattenspöök“ heißt das neue Stück der Theatergruppe „Spass op Platt“, das im Januar Premiere hat. Derzeit laufen die Proben auf Hochtouren.

Freitag, 29.12.2017, 15:12 Uhr

Während die beiden Darsteller Sandra Speckamp und Klaus Theeßen eine Szene proben, hören die Schauspielkollegen zu. Es geht jetzt um den Feinschliff der Dialoge.
Während die beiden Darsteller Sandra Speckamp und Klaus Theeßen eine Szene proben, hören die Schauspielkollegen zu. Es geht jetzt um den Feinschliff der Dialoge. Foto: Peter Schniederjürgen

Die neue Umgebung ist noch ungewohnt und die Stimmen müssen sich ebenfalls erst den neuen Raumverhältnissen anpassen. Doch die Aula des Städtischen Gymnasiums ist für die Theatergruppe „Spass op Platt“ ein gewaltiger Komfortgewinn. „So warm hatten wir es sonst nie“, zwinkert Hauptdarsteller Klaus Theßen . Dennoch, auch die fremde Akustik will berücksichtigt sein. Und zügige Eingewöhnung tut Not, am 6. Januar ist bereits Premiere des Stücks „Kattenspöök“.

Die Bühne ist fertig, nur noch Kleinigkeiten sind zu erledigen. Auch bei den Kostümen sind nur noch geringe Änderungen nötig. Jetzt gilt die Aufmerksamkeit von Regisseurin Ulla Nasch vor allem der korrekten und verständlichen Aussprache und der richtigen Richtung zum Publikum.

Denn die Darsteller haben mit ganz anderen Raumverhältnissen zu arbeiten als im früheren Spielort, dem Festsaal eines Dolberger Gasthofs.

„Dafür haben wir hier perfekte Voraussetzungen“, freut sich Gruppensprecherin und Darstellerin Anne Boing. Das beginne bei den Parkplätzen auf dem großzügigen Schulhof und ende bei den Toiletten noch lange nicht. Auch die Bühnentechnik sei deutlich moderner.

Ein großer Vorteil, denn „Kattenspöök“ spielt über den Zeitraum vieler Jahre. Zwar gibt es nur die Küche als Spielraum, doch muss diese den Wechsel der Zeit gut erkennbar machen.

Im Stück bekommt der reichlich erfolglose Hausherr und Beamte über die Jahre ordentlich Feuer von seiner nicht gerade zartfühlenden Frau. Doch als des armen Mannes Not gar zu groß wird, naht Hilfe aus dem Jenseits. Leider ist dieser Geist aber ebenso willig wie üblicherweise nur das Fleisch. Doch hilft er dem Beamten mit einigen guten Tipps zu Heilkräutern und Tränken aus dem Wissen der Altvorderen. Grund genug für das zänkische Frauenzimmer, sogleich eine ordentliche Portion der nahezu „magischen“ Tränke für sich einzufordern. Denn vielleicht bringen diese ja das lang ersehnte Häuschen im Grünen und die gesellschaftliche Anerkennung. Und auch die junge Generation, besonders deren weiblicher Teil, will mit magischen Mitteln den begehrten Teil der Männerwelt an sich binden.

Ganz schön viel für den armen Beamten und seinen Geist. Denn der liebt irdische Genüsse über alles. Da darf es schon mal echter Cognac und eine gute Zigarre aus Kuba sein. Dabei kommt natürlich auch die Liebe nicht zu kurz.

Mit „Kattenspöök“ bereiten die Schauspieler ihrem Publikum wieder ein Fest der alten Sprache. Der Vorverkauf dazu findet im Pfarrbüro an der Nordstraße statt. Die Spielzeiten sind: Samstag 6. Januar, 20 Uhr (Premiere), Sonntag, 7. Januar, 17 Uhr, Freitag, 12. Januar, 20 Uhr und am folgenden Samstag, 13. Januar, 20 Uhr. Die letzte Aufführung ist am Sonntag, 14. Januar, um 17 Uhr in der Aula des Städtischen Gymnasiums.

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