St. Martin
Ein Laternenmeer erhellt den Südenstadtteil

Ahlen -

In Mexiko lebt eine Tradition wieder auf: Ein großer Martinszug zieht am Samstag, 11. November, durch den Südenstadtteil.

Mittwoch, 08.11.2017, 13:11 Uhr

Freuen sich auf viele Kinder mit bunten Laternen: Hermann Huerkamp, Anna Brand, Elke Walter, Julia Raberg und Alexandra Gwosdz.
Freuen sich auf viele Kinder mit bunten Laternen: Hermann Huerkamp, Anna Brand, Elke Walter, Julia Raberg und Alexandra Gwosdz. Foto: Fechner

Eine Idee wird Wirklichkeit. Am Rande der Fiesta Mexikana kam der Gedanke auf, wieder einen St.-Martin-Umzug aufleben zu lassen, der vor Jahrzehnten durch Mexiko, also den Südenstadtteil, gegangen war. Am Samstag, 11. November, ab 17 Uhr setzen die Kinder und Eltern der Mammutschule sowie die Kleinen der beiden Kitas Jona und Milchzahn das in die Tat um.

Am Montagnachmittag setzten sich Elke Walter , Leiterin der Mammutschule, Anne Brand von der OGS der Grundschule, Julia Raberg, Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte Jona, Alexandra Gwosdz vom städtischen Kindergarten Milchzahn, und Hermann Huerkamp vom Stadtteilbüro Süd zusammen, um den großen Umzug zu planen. Erwartet werden rund 500 Teilnehmer.

Während die Laternen für den Umzug in den beiden Kindergärten bereits gebastelt wurden, gestalteten am Dienstagnachmittag Kinder, Eltern und Lehrer in der Mammutschule ihre Mammut-Laternen. Die Vorlage dazu lieferte „Die Bastelei“, die auch das Material vergünstigt zur Verfügung stellte.

Wenn sich am Samstag die Kinder um 16.45 Uhr auf dem Schulhof der Mammutschule treffen, sind alle mit bunten Laternen ausgestattet, um ein imposantes Lichterbild entstehen zu lassen. Nach dem Rundweg über den Röteringshof, den Ulmenhof, Am Richterbach, Otto-Hue-Straße und ab dort wieder über den Röteringshof warten auf dem Schulhof Martinsbrezel und Kinderpunsch auf die Teilnehmer. St. Martin wird mit seinem Pferd den Rundweg allerdings nicht mitmachen, sondern auf die Rückkehr des Zuges auf dem Schulhof warten. Die Ausgabe der Brezel und der Getränke erfolgt an vier Tischen, damit es kein allzu großes Gedränge gibt. Die Organisatoren sind sich einig, dass der Laternenumzug das Miteinander und die Gemeinschaft im Süden fördert und bitten die Teilnehmer, möglichst zu Fuß zu kommen.

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