Demonstrationszug und Kundgebung zum 1. Mai
Absage an Rechtspopulismus

Ahlen -

Deutlich mehr Zuspruch hatte in diesem Jahr die Demonstration zum 1. Mai. Allerdings schmolz die Teilnehmerzahl bei der anschließenden Kundgebung in der Stadthalle wieder etwas ab.

Montag, 01.05.2017, 18:05 Uhr

Unter dem Motto „Wir sind viele. Wir sind eins.“ standen in diesem Jahr die Maikundgebungen des DGB – auch in Ahlen, wo die Teilnehmer zunächst durch die Fußgängerzone zogen.
Unter dem Motto „Wir sind viele. Wir sind eins.“ standen in diesem Jahr die Maikundgebungen des DGB – auch in Ahlen, wo die Teilnehmer zunächst durch die Fußgängerzone zogen. Foto: Reinhard Baldauf

Winfried Lange , Geschäftsführer der DGB-Region Münsterland, die die Veranstaltung zum „Tag der Arbeit“ in Ahlen organisiert hatte, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei zeigte er sich ebenso, wie anschließend Bürgermeister Dr. Alexander Berger, erfreut über den langen Demonstrationszug durch die Innenstadt, der sich am Bahnhof formiert hatte.

Die Festrede in der Stadthalle hielt die 1. Bevollmächtigte der IG Metall Gütersloh-Oelde, Beate Kautzmann. Sie legte ein deutliches Bekenntnis zu Europa ab. Angesichts der bevorstehenden Wahlen warnte sie vor Rechtspopulismus und nannte hier namentlich die AfD. Auch sah die Gewerkschafterin einige Dinge in Deutschland im Argen liegen, zum Beispiel in der Rentenpolitik. Kautzmann sprach auch prekäre Arbeitsverhältnisse und mangelnde Steuergerechtigkeit an.

In seinem Schlusswort forderte Winfried Lange mehr Einsatz für Jugendliche und deren Ausbildung. Er bedauerte, dass bei den 1.-Mai-Veranstaltungen in Ahlen konservative Mandatsträger nicht vertreten waren. Dabei machte Lange deutlich, dass der DGB keine Wahlempfehlungen für eine Partei abgebe. (Ausführlicher Bericht folgt.)

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