Theater für Jugendliche
Beklemmendes Musical-Drama

Ahlen -

Das Internationale Frauenfrühstück und Innosozial, der Weltladen und die Gewerkschaft Erziehung laden Jugendlichen zu einer Theatervorführung ein. Thema: das Leben von Kindern auf den Philippinen.

Freitag, 09.09.2016, 06:09 Uhr

Eine Kooperation für eine gute Sache (v.l.): Dietmar Zöller (Geschäftsführer Innosozial), Irmgard Supplie (Weltladen), Laina Remer (Internationales Frauenfrühstück), Agnieszka Bednorz (Integrationsagentur Innosozial) und Karla Grawinkel (GEW).
Eine Kooperation für eine gute Sache (v.l.): Dietmar Zöller (Geschäftsführer Innosozial), Irmgard Supplie (Weltladen), Laina Remer (Internationales Frauenfrühstück), Agnieszka Bednorz (Integrationsagentur Innosozial) und Karla Grawinkel (GEW).

Das Internationale Frauenfrühstück in Kooperation mit der Innosozial, dem Weltladen und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft laden Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr zu einer unvergesslichen Theatervorführung ein.

Vom 12. September bis zum 23. Oktober tourt die Jugendtheatergruppe der philippinischen Kinderrechts-Stiftung Preda Foundation mit dem Musical-Drama „Once we had a dream“ durch Deutschland und Österreich. Die Vorführung mit anschließender Diskussion findet am Mittwoch, 14. September, um 18 Uhr in der Sekundarschule an der Sedanstraße 54 statt. Der Eintritt ist frei.

Das auf Deutsch aufgeführte Musical schildert die Lebensgeschichten vieler Jugendlicher auf den Philippinen , ihre Träume, Visionen und auch ihre Enttäuschungen. Durch die authentische Darstellung auf der Bühne und die mutige, engagierte schauspielerische Leistung werden dem Publikum die Dimensionen von Umweltzerstörung, Armut, Kindesmissbrauch und Sextourismus nahegebracht. Dabei verharrt das Musical-Drama nicht einseitig in der beklemmenden Darstellung von Not, Gewalt und Missbrauch, sondern zeugt auf beeindruckende Weise von Mut und Lebenswillen der Opfer, deren Sehnsüchte und Stärken gezeigt werden.

Die Realisierung der Theatertournee in Deutschland und Österreich ist nur durch die Beteiligung lokaler Veranstalter möglich. In Ahlen wird die Aufführung dank der Unterstützung von Innosozial, dem Weltladen und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ermöglicht.

Die Tournee bietet Jugendlichen aus Deutschland und den Philippinen die Chance eines interkulturellen Austausches und trägt zudem wichtige Themen in die Öffentlichkeit. Einzelne Stimmen werden selten gehört, wenn jedoch auf internationaler Ebene viele Stimmen im Kampf für eine bessere Welt erhoben werden, ist es ein Zeichen der Hoffnung und der nachhaltigen positiven Entwicklung.

Genau das schafft das Musical-Drama: Seit 2000 wurde die Theatergruppe – in wechselnden Besetzungen – bereits sieben Mal mit großem Erfolg nach Europa eingeladen. Die jungen Schauspieler sind alle zwischen 16 und 25 Jahren alt und auf verschiedene Weise mit der Preda-Stiftung und ihren Themen verbunden.

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