Innosozial ergänzt Angebot
Engmaschiges Netzwerk

Ahlen -

Mit Unterstützung der Aktion Mensch hat Innosozial Ahlen jetzt das Angebot erweitern können. Es gebe dabei um die sozialmedizinische Nachsorge bei Kindern mit Diabetes.

Samstag, 01.06.2019, 09:00 Uhr
Innosozial Ahlen hat die sozialmedizinische Nachsorge im Kreis ergänzt (von links): Dietmar Zöller, Angelika Martin-Wild und Birgit Gerwin. Foto: Peter Schniederjürgen

Die Zahl der Kinder mit Diabetes Typ I nimmt seit Jahren ständig zu. Um dort auftretende Probleme bei der Nachsorge zu begegnen, hat Innosozial in Ahlen mit Unterstützung von Aktion Mensch das Angebot der Sozialmedizinischen Nachsorge im Kreis Warendorf ergänzt. „Dabei gehen wir über die Kreisgrenzen hinaus bis knapp ans Sauerland“, sagt Inno-Geschäftsführer Dietmar Zöller. So sei die Sozialmedizinische Nachsorge im Bereich von 50 Kilometern rund um Ahlen aktiv.

„Aus der Krankheit ergeben sich oft sehr umfangreiche Therapiemaßnahmen, die sogar lebenslang sein können“, ergänzt Inno-Qualitätsbeauftragte Angelika Martin-Wild. Das Angebot von Inno richte sich damit an Kinder vom Babyalter bis 14 Jahre.

„Wir werden aktiv, wenn sich für die Eltern besondere Belastungslagen ergeben, das können etwa Sprachprobleme sein“, erläutert Birgit Gerwin, Koordinatorin der Nachsorge. Es umfasse Begleitung zu Arztbesuchen, der Umsetzung der oft komplexen Therapien zu Hause und unterstützt auch in der Lebenswelt der Kinder, wie Schule oder Kita.

Dazu hat Inno ein engmaschiges Netzwerk mit Diabetologen, Kliniken und anderen Fachdiensten geknüpft. Die Aktion Mensch fördert dieses Bemühen mit 120 000 Euro.

 

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