SPD besucht örtliche Jugendzentren
Stärker vernetzen und gestalten

Westerkappeln -

Mitglieder der SPD-Fraktion haben sich jetzt über die aktuelle Arbeit in der Teestube Velpe im Martin-Niemöller-Haus und im Jugendtreff „JoyZ“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus informiert. Eine Erkenntnis: Eine stärkere Koordinierung und Bündelung der offenen Jugendarbeit und weiterer sozialer Angebote in Westerkappeln sei wünschenswert.

Donnerstag, 16.05.2019, 16:02 Uhr aktualisiert: 16.05.2019, 16:08 Uhr
Mitglieder der SPD-Ratsfraktion sprachen in den Jugendzentren mit den dort tätigen Sozialarbeitern und Kreisjugendpfleger Ludger Vorndieck (rechts). Foto: SPD

Es ist immer wieder ein Thema in Westerkappeln: Wie läuft es mit der offenen Jugendarbeit ? Mitglieder der SPD-Fraktion haben jetzt laut einer Pressemitteilung erneut die Gelegenheit wahrgenommen, sich über die aktuelle Arbeit in der Teestube Velpe im Martin-Niemöller-Haus und im Jugendtreff „JoyZ“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu informieren und die renovierten Räume anzuschauen.

Es sei mitnichten das erste Mal, dass sich die SPD über die Organisation der offenen Jugendarbeit informiert. Einige Mitglieder hätten die die Einrichtungen zum wiederholten Male besucht, schreibt die SPD. „Seit unserem letzten Besuch hat sich einiges getan, doch zentrale Punkte sind nach wie vor noch ungelöst“, meint Heike Hemmer.

„Beide Jugendtreffpunkte sind mit Mitteln des Landesjugendamtes, des Kreises Steinfurt und mit Eigenmitteln im Medienbereich, insbesondere der Digitalisierung, modernisiert und der offene Bereich saniert worden“, habe Kreisjugendpfleger Ludger Vorndieck berichtet. Im „JoyZ“ hätten die Jugendlichen mehr Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, da es hier zwei zusätzliche Räume gebe.

Seit dem Frühjahr besteht laut Mitteilung eine Kooperation mit der Initiative „Regenbogenland“, zusätzlich gebe es naturnahe Angebote für Jugendliche. Durch eine stärkere Vernetzung verschiedener Träger der Jugendhilfe solle erreicht werden, dass das Angebot der Jugendzentren noch vielseitiger und attraktiver gestaltet werden könne. „Die Jugendlichen sollen verstärkt die Möglichkeit bekommen, sich noch besser in die Gestaltung neuer Angebote miteinzubringen“, wünschte sich Vorndieck durch die Realisierung dieses Vorhabens.

Diesem Leitgedanke folge auch die SPD, wie Peter Wortmann betont: „Bislang macht jeder mehr oder weniger sein Ding.“ Eine stärkere Koordinierung und Bündelung der offenen Jugendarbeit und weiterer sozialer Angebote in Westerkappeln (Bündnis für Familien) wäre seines Erachtens sinnvoll. Dafür müsse ein Gremium installiert werden, das sich regelmäßig treffe und all diese Angebote koordiniere. „Wir gehen davon aus, dass nach der Sozialausschusssitzung im November vergangenen Jahres die Verwaltung aktiv geworden ist“, wird Wortmann in der Mitteilung zitiert. Einig sei man sich auch darüber gewesen, dass zusätzlich ein Streetworker eingestellt werden soll.

In Velpe sind Mirko Harmel und Lennart Bode, in Westerkappeln Stella Scherder und Miriam Weweler seit über fünf Jahren Ansprechpartner für die Jugendlichen. Träger der Jugendzentren ist die Mediencooperative Steinfurt e.V. Die Räumlichkeiten werden nach wie vor kostenlos von der evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt.

Die Jugendzentren sind ein offener Treffpunkt für alle Jugendlichen. Sie können ohne Anmeldung ihre Freizeit beispielsweise mit Kickern und Billard spielen verbringen, oder die Zeit dort – je nach Angebot – aktiv mitgestalten.

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