Sozialpädagogen erarbeiten neues Konzept
Frischer Wind für die Jugendarbeit in Westerkappeln

Westerkappeln -

In der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Westerkappeln soll sich in Zukunft einiges ändern. Dazu gehören nach Angaben des Kreisjugendamtes unter anderem neue Angebote und Strukturen, die es den jugendlichen Besuchern ermöglichen sollen, eigene Interessen und Wünsche in die Alltagsplanung mit einbringen zu können.

Dienstag, 26.02.2019, 06:00 Uhr
Bei einem Tagesseminars haben die Sozialpädagogen der offenen Kinder- und Jugendarbeit unter der Leitung von Ludger Vorndieck (Kreisjugendamt, 3. von rechts)) ein Konzept erarbeitet für die Treffs in Westerkappeln und Velpe erstellt. Foto: Mediencooperative Steinfurt

Bei einem Tagesseminar haben die Sozialpädagogen der offenen Kinder- und Jugendarbeit für die Orte Westerkappeln und Velpe unter der Leitung von Ludger Vorndieck (Kreisjugendamt) laut Mitteilung ein Konzept erarbeitet, das eine flexible Organisationsstruktur ermögliche. Ein Bestandteil des neuen Konzeptes beinhalte die Struktur des Jugendzentrums und beziehe sich auf die regelmäßigen Öffnungszeiten, die an den Bedarf der jugendlichen Besucher angepasst werden sollen.

Um die Angebote des Jugendzentrums vielseitig anbieten zu können soll eine stärkere Vernetzung zwischen den jeweiligen Trägern der Jugendhilfe auf- und ausgebaut werden. Somit sollen weiterhin die Programmangebote attraktiver als auch insbesondere zugänglicher gestaltet und durch die Beteiligung der jungen Leute mitgestaltet werden. Dies bedeute, dass zum einen die Angebote durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung initiiert werden könnten, aber dennoch viel Spielraum für eigene Ideen und Vorstellungen bleibe.

Durch die beteiligende Herangehensweise solle zum einen die Eigenständigkeit und Selbstverantwortung als auch das Demokratieverständnis von jungen Menschen sowie die Identifikation mit dem Jugendzentrum als „eigenes Wohnzimmer“ gefördert werden.

Junge Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sollen durch eigene Entscheidungen bezüglich des Tagesablaufes, der Raumgestaltung sowie in der kreativen Entfaltung gesellschaftlich verantwortungsvoll eine tragende Rolle im Sinne der Selbstwirksamkeit übernehmen, heißt es in der Mitteilung des Jugendamtes.

Durch niedrigschwellige Angebote, wie beispielsweise Kicker und Billard spielen, sollen die Beziehungen zu den jugendlichen Besuchern aufgebaut und intensiviert werden, wodurch wiederum niedrigschwellige Beratung und Hilfe bezüglich Bewerbungen für Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven gelingen könne.

Zukünftig sollen Projekte innerhalb der Gemeinwesenarbeit initiiert werden, die von und für junge Menschen realisiert werden und auf gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam machen.

Gleichermaßen, so das Jugendamt weiter, soll auch die Transparenz der Angebote und Strukturen durch die Nutzung von digitalen Plattformen erhöht werden sowie eine bessere Übersicht über die Programmgestaltung und die jeweiligen Projekte geben.

Die Jahresplanung ist daher laut Mitteilung in vollem Gange und soll einige Überraschungen bereithalten.

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