Modernisierung nicht mehr fern
Rathaus wird zur Millionen-Baustelle

Steinfurt -

Den Fachleuten schwant Böses. „Da kommt einiges auf uns zu“, orakelte Detlef Bogs als zuständiger Fachdienstleiter am Mittwochabend vor den Mitgliedern des Bauausschusses und meinte damit die Heimstatt der städtischen Angestellten und Beamten an der Emsdettener Straße. Das Rathaus sei 40 Jahre alt und energetisch schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit.

Mittwoch, 09.10.2019, 20:20 Uhr

Um es auf Stand zu bringen, schätzt Bogs , kommt schnell eine Millionensumme zusammen. Um zumindest die Planungen frühzeitig auf dem Tisch zu haben, wird sich die Stadt an einem bundesweiten Projekt beteiligen, in dem sich Kommunen vernetzen. Name: Kommunales Energie-Effizienz-Netzwerk, kurz KEEN.

Fenster, Fassaden, Dach, Heizung, Klimatisierung – das sind die wichtigsten Stichworte, die eine umfassende Modernisierung beschreiben. Es geht aber auch darum, das Rathaus organisatorisch zu einem modernen Arbeitsplatz, der übrigens eine Nutzungsfläche von 10 000 Quadratmetern hat, zu machen.

Die Mitglieder des Bauausschusses konnten der Argumentation der Verwaltung folgen und stimmten dem Beitritt zum Netzwerk zu. Das wird die Stadt über drei Jahre rund 28 000 Euro kosten, noch mal so viel – und sogar ein bisschen mehr – zahlt der Bund dazu.

„Das Rathaus hat sein Alter erreicht“, stimmte Josef Kamer für die SPD der Verwaltung zu. Das Projekt komme zum richtigen Zeitpunkt. „Wir sollten froh sein, dass es mit einer Sanierung getan ist und wir nicht neubauen müssen wie in der Nachbarschaft“, gab Kamer zu bedenken.

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