Kritik der FWS:
„Erfolge von SMarT gleich null“

Steinfurt -

Die Freien Wähler üben massive Kritik an der Arbeit der Steinfurt Marketing und Touristik (SMarT) und wollen dem Verein die städtischen Zuschüsse streichen. „Die bisherigen Erfahrungen mit der Arbeit des Vereins zeigen keine greifbaren Erfolge“, wird FWS-Ratsmitglied Kurt Lewandowski in einer Presseinformation der Partei zitiert.

Dienstag, 25.06.2019, 17:34 Uhr
SMarT hat zu wenig für die Belebung der Steinfurter Wochenmärkte getan, sind die Freien Wähler überzeugt. Foto: ar

Wirtschaftsförderung, Leerstandsmanagement, Märkte und Touristik – all diese Arbeitsfelder werden nach Ansicht der Freien Wähler von der SMarT wenig erfolgreich beackert. Schlussfolgerung der Freien Wähler: „Der Versuch des Vereins, originäre Verwaltungsaufgaben zu übernehmen, kann nur scheitern und muss in Steinfurt aus dem Stadtsäckel finanziert werden.“

Die Bezuschussung für SMarT steht in der morgigen Sitzung des Hauptausschusses auf der Tagesordnung. Angelehnt an die Personalkosten schlägt die Verwaltung der Politik vor, im kommenden Jahr rund 210 000 Euro für die Marketing- und Touristik bereitzustellen. Bis 2024 sollen sich die Zuwendungen auf 232 000 Euro erhöhen. In ihrer Pressemitteilung nennt die FWS einige Beispiele für die ihrer Ansicht nach mangelhafte Arbeit von SMarT: So hätten neue Firmenansiedlungen für Steinfurt nicht realisiert werden können. Die Freien Wähler schließen daraus: „Erfolge des Vereins im Bereich Wirtschaftsförderung gleich null.“ Gleiches gelte für das Leerstandsmanagement. In beiden Stadtteilen hätten weitere Geschäfte geschlossen. Neue Läden seien durch SMarT nicht nach Steinfurt gekommen. Zu den Wochenmärkten bemerken die Freien Wähler, dass sich „keine Entwicklung zu einer größeren Akzeptanz“ in den Stadtteilen feststellen lasse. Außerdem befürchtet die Fraktion, dass die originäre Aufgabe von SMarT, die Tourismusförderung, wegbricht.

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