Städtisches Dreigestirn zieht Zwischenbilanz
Das Beste kommt noch

Borghorst -

In vier Wochen ist alles vorbei. Sogar der Aschermittwoch. Frank, Anja und André wollen so weit aber noch gar nicht nach vorne schauen. „Wir genießen die Session in vollen Zügen“, sagt der amtierende Stadtprinz. Was ihm, seiner Anja und Zerri André bislang besonders gefällt: „Wir werden überall so freudig aufgenommen, das ist echt der Hammer.“

Mittwoch, 06.02.2019, 17:36 Uhr
Wie bei der Behindertensportgemeinschaft geht es dem Dreigestirn überall: Der Empfang ist immer grandios. Foto: Axel Roll

So wie am Montag bei den Mitgliedern der Behindertensportgemeinschaft. Die freuten sich nicht nur über den majestätischen Glanz, den das Dreigestirn mit den Weißjacken in der Nikomedes-Turnhalle verbreitete, sondern auch über die zahlreichen Orden, die Frank unters Narrenvolk brachte. Der Stadtprinz aus Ostendorf vergibt nämlich nicht nur seinen großen und persönlichen, sondern auch einen persönlichen Orden.

Was den Dreien bislang am besten gefallen hat? Stadtprinzessin Anja muss nicht lange überlegen. „Die emotionalste Veranstaltung war natürlich der Karneval bei unserem Heimatverein am Wochenende.“ Dazu beigetragen hat auch das Karnevalskomitee der Vereinigten selbst. Halten sich die Weißjacken sonst eher zurück, drehten sie am Samstag selber voll auf und begeisterten Dreigestirn und Ostendorfer mit einem im Tonstudio einstudierten Lied samt Choreographie. Überhaupt, das Komitee. „Du musst dich um nix kümmern, die Jungs organisieren einfach alles“, freut sich Zerre André, der sich damit ganz auf das Prinzenpaar konzentrieren kann. „Du wirst abends abgeholt und los geht es.“

Weiberfastnacht, Schlüsselübergabe, Rosensonntagsumzug, Rosenmontag – die Highlights jeder Session liegen noch vor dem Dreigestirn. Da ist die Spannung naturgemäß groß. Prinzessin Anja freut sich ganz besonders auf den Weiberfastnachtsmorgen, wenn die Kindergärten in Borghorst einer nach dem anderen angesteuert wird.

Auch wenn die Drei in der Woche ganz zivil durchs Leben gehen – der Karneval ist immer wieder Thema. Gerade Frank Hersping wird im familieneigenen Restaurant immer wieder angesprochen: „Die Leute gucken dann auf das Bild des Dreigestirns und fragen: Sind Sie das?“ Anja steht da ein bisschen weniger im Rampenlicht: „Ich arbeite in Coesfeld. Da bin ich natürlich nicht so bekannt.“

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