3,5-Millionen-Euro-Förderung für Optikzentrum der FH
Finanzspritze für Labore und Forschungsprojekte

Steinfurt/Münster -

Das neue Jahr fängt für die Wissenschaftler am Institut für Optische Technologien (IOT) der Fachhochschule Münster mit einer guten Nachricht an: Für die Modernisierung bestehender Infrastruktur sowie für die Forschung auf dem Gebiet der optischen Technologien erhält die Einrichtung eine Gesamtförderung in Höhe von 3,5 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln.

Donnerstag, 10.01.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 16:38 Uhr
Regierungspräsidentin Dorothee Feller (2.v.l.) bei der Übergabe der Förderbescheide an Prof. Dr. Ute von Lojewski (2.v.r.). Über die Zuwendung in Millionenhöhe freuten sich auch Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer. Foto: Bezirksregierung MS

Das neue Jahr fängt für die Wissenschaftler am Institut für Optische Technologien (IOT) der Fachhochschule Münster mit einer guten Nachricht an: Für die Modernisierung bestehender Infrastruktur sowie für die Forschung auf dem Gebiet der optischen Technologien erhält die Einrichtung, die dem Fachbereich Physikalische Technik zugeordnet ist, eine Gesamtförderung in Höhe von 3,5 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln. Regierungspräsidentin Dorothee Feller übergab die Bescheide am Donnerstag während des Neujahrsempfangs der Behörde in Münster an FH-Rektorin Prof. Dr. Ute von Lojewski.

Wie die Bezirksregierung in einer Pressemeldung mitteilt, soll mit dem Fördergeld aufbauend auf dem in Steinfurt ansässigen Institut ein neues Optikzentrum entstehen, das „zum primären Ansprechpartner im Feld optischer Technologien in der Region“ werden soll. Es sollen dazu bestehende Räumlichkeiten zu modernen Laboratorien ausgebaut werden. Für diesen Zweck hat die Bezirksregierung 2,05 Millionen Euro bewilligt.

Im Teilprojekt Forschung und Entwicklung soll Vorlaufforschung betrieben werden, um neue Arbeitsfelder auf dem Gebiet der optischen Technologien zu erschließen und Projekte mit regionalen Partnern umzusetzen. Das Professorenteam des IOT forscht an Methoden zur Erzeugung, Anwendung und Manipulation von Licht, zum Beispiel für LEDs, Laser, Photovoltaik, die Biomedizin oder für astronomische Teleskope. Für diesen Bereich erhält die FH weitere 1,45 Millionen Euro aus dem Fördertopf.

Insgesamt sind laut Mitteilung der Bezirksregierung rund 4,1 Millionen Euro für beide Projekte veranschlagt. Das Optikzentrum soll in den nächsten drei Jahren entstehen.

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