Rolinck-Weihnachtsbaumaktion: Zuschriften sogar aus Landau und Berlin
Bressemsche Abschiedstanne

Burgsteinfurt -

„Bevor sie ihn vom Turm geholt haben, habe ich ihn mir noch mal genau angeschaut.“ Für Thomas Bressem ist der 60. Tannenbaum, der in der Geschichte der Rolinck-Brauerei die Herzen der Steinfurter in der Adventszeit erfreute, nicht irgendein Baum.

Dienstag, 08.01.2019, 09:18 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 17:42 Uhr
Alfred Tschirner (3.v.r.) und Thomas Bressem (r.) vermaßen den Baum jetzt mit Landvermesser Rudolf Wehmeyer (2.v.r.) und seinen Mitarbeitern. Dabei kamen professionelle Vermessungsgeräte zum Einsatz (kl. Bild). Foto: rs

Es ist der letzte, dessen Auf- und Abbau er in seiner aktiven Berufskarriere bei der Brauerei, zuletzt als Geschäftsführer in Steinfurt, organisatorisch begleitet hat. Im Juni wird Bressem in den Ruhestand verabschiedet.

Und der Bressemsche Abschiedsbaum war ein ganz Besonderer: Mit einer Höhe von 15,76 war er der bislang größte und mit rund drei Tonnen auch der schwerste seiner Art beim Brauerei-Wettbewerb, bei dem es alljährlich zu schätzen gilt, welche Länge er denn tatsächlich hat. Und diese Höhe hatte der Baum, was Rechtsanwalt Alfred Tschirner und Mitarbeiter des Vermessungsbüros Wehmeyer am Montag beim Abbau desselben mit Präzisionsinstrumenten zweifelsfrei feststellten.

Exakt diesen Wert hatte Niklas Thole angegeben. Der Metelener darf sich damit über den Hauptgewinn bei der Weihnachtsbaumaktion freuen: 52 Kisten aus dem Rolinck-Sortiment nach Wahl. Weitere zwölf Teilnehmer hatten weniger als zehn Zentimeter Abweichung geschätzt – sie erhalten jeweils eine Kiste Rolinck, sechs Biergläser, einen Knobelbecher und ein Skatspiel.

Bressem und Tschirner verkündeten zudem mit einiger Freude, dass das Gewinnspiel in diesem Jahr mit 1266 Einsendungen einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen hatte. Dabei kommen die Schätzer ganz überwiegend aus der näheren Umgebung, aber auch von weiter her: So stammt ein Teilnehmer, der zu den Gewinnern gehört, aus Landau in der Pfalz, aber selbst aus Berlin kamen Einsendungen. „Von dort aus wird man die Höhe wohl kaum schätzen können, daher gehen wir davon aus, dass es Personen sind, die in der Adventszeit in Steinfurt zu Besuch waren“, vermutet Bressem.

Apropos Umgebung: Aus der direkten Nachbarschaft beziehungsweise aus Steinfurt selbst kommen stets auch die Weihnachtsbäume selbst. Nachvollziehbar, ist doch der Aufwand beim Aufbau und Abbau stets groß. Ohne Kran läuft nichts, das kostet. Aufwand, den die Konzernmutter Krombacher jedoch gerne betreibt, wissen die Verantwortlichen doch um die identifikationsstiftende Wirkung des Weihnachtsbaums. In erhabener Position strahlen über 300 Lichter weit in die Stadt und aufs Land.

Ein Advent ohne ihn auf dem Turm der Brauerei? Undenkbar.

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