Forderung der Bürgermeisterin
Schneller Umstieg von Sack auf Tonne

Steinfurt -

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer bleibt hart, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Bei der jüngsten Konferenz der Bürgermeister im Kreis Steinfurt habe sie das Thema „Gelbe Tonne“ auf die Tagesordnung setzen lassen.

Sonntag, 24.06.2018, 14:04 Uhr

Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer will sich weiter für die schnelle Einführung der Gelben Tonne einsetzen.

Das Argument, dass die Gelbe Tonne erst dann eingeführt werden könne, wenn geschlossen alle Städte und Gemeinden des Kreises zustimmten, zähle für sie nicht, heißt es weiterhin in dem Pressetext. Bögel-Hoyer entkräftete das „Alle-Argument“ mit dem Hinweis, „dass es die Gelbe Tonne beispielsweise schon seit Jahren in Nordwalde und Neuenkirchen gibt“. So räume das neue Verpackungsgesetz den Städten und Gemeinden ab 2019 endlich mehr Mitspracherecht ein, um über das Sammelsystem mitzubestimmen.

„Die Verschmutzung durch geplatzte, herum gewehte oder von Tieren aufgerissene Gelbe Säcke muss endlich beendet werden“, trug Bögel-Hoyer bei der Konferenz die „zu recht bestehenden Ärgernisse“ der Menschen vor. Ihr Ziel bleibe es deshalb, möglichst schnell, spätestens bei Ablauf des bisherigen Entsorgungsvertrages auf die Gelbe Tonne umzusteigen, so die Bürgermeisterin.

Sie beauftragte den Kreis, mit der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt (EGST) diesbezüglich in Verhandlungen zu treten, um das Ärgernis Gelbe Säcke möglichst zügig zu beseitigen.

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