Steinfurter Musikschüler erfolgreich beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“
„Herausragende Leistung“

Steinfurt -

Die beiden Brüder spielen Oboe und Saxofon, die Eltern singen im Chor: Jonathan Thieroff stammt aus einer musikalischen Familie. Da ist es nicht verwunderlich, dass der 13-jährige Burgsteinfurter auch selbst schon früh den Wunsch verspürte, ein Ins­trument zu erlernen. Im Alter von neun Jahren stand die Entscheidung fest: Das Fagott sollte es sein.

Donnerstag, 22.03.2018, 15:03 Uhr

Beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ ganz vorne mit dabei waren die Musikschüler des Kulturforums Sebastian Baum, Jonathan Thieroff und Johanna Nienau (vorne, mit Urkunde). Über den Erfolg freuten sich auch Musiklehrer Jörg Hemker und Musikschul-Abteilungsleiter Peter Nagy (r.). Foto: rs

„Ich wollte damals gerne ins Schülerblasorchester des Arnoldinums, weil meine beiden Brüder dort auch spielten – und ich wollte unbedingt ein Holzblasinstrument erlernen“, blickt der junge Burgsteinfurter zurück. Dreieinhalb Jahre später beherrscht der Nachwuchsmusiker – auch dank seines Lehrers Arndt Winkelmann – das recht exotische Instrument so gut, dass er nach dem erfolgreichen Abschneiden beim Regionalentscheid nun beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in seiner Altersklasse den dritten Preis erreichte. „Jonathan gehört damit zu den landesweit besten Fagottspielern seines Alters. Es war sein Debüt bei dem Wettbewerb, besser geht es fast nicht“, freute sich Peter Nagy, Abteilungsleiter Unterricht der Musikschule im Kulturforum, über den Erfolg des 13-Jährigen.

Jonathan war indes nicht der einzige Musikschüler des Kulturforums, der sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb, der am Wochenende 9. bis 11. März in Wuppertal stattfand, qualifiziert hatte. Bereits zum zweiten Mal nach 2017 machte Johanna Nienau auf sich aufmerksam. Mit ihrer Querflöten-Darbietung erreichte die 15-jährige aus Horstmar-Leer mit 21 von 25 möglichen Punkten den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Johanna spielt ihr Instrument seit acht Jahren, zusammen mit ihrer Lehrerin Lioba Domann-Koch hatte sie sich intensiv auf den Landesentscheid vorbereitet.

Topfit auf die Minute genau zeigte sich auch der Dritte im Bunde der erfolgreichen Musikschüler des Kulturforums: Sebastian Baum schaffte in seiner Altersklasse in der Kategorie „Saxofon Solo“ ebenfalls einen zweiten Preis. Ganz knapp verfehlte der 17-jährige Borghorster die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb: Ein Pünktchen fehlte.

Doch der Stolz auf das Erreichte überwiegt natürlich. „Es war eine herausragende Leistung von Sebastian“, gab es ein Sonderlob von seinem Musiklehrer Jörg Hemker. Fast täglich hatte der Saxofonist sich in den Wochen vor dem Wettbewerb gemeinsam mit seinem Lehrer auf das Ereignis vorbereitet. Die ersten Vorbereitungen hatten gar schon ein dreiviertel Jahr zuvor begonnen.

„Um das zu erreichen, was die Drei erreicht haben, muss man sehr früh schon sehr viel Motivation haben, mehr zu tun als andere“, ergänzte Nagy, der den drei erfolgreichen Musikschülern als Anerkennung für ihre Leistungen von Seiten des Kulturforums jeweils zwei Freikarten für ein Konzert in der Bagno-Konzertgalerie Anfang Mai überreichte.

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