Drei Körperverletzungen:
Bilanz der Polizei zum Umzug: „Ruhig“

Borghorst -

Das Resümee der Polizei zum Karnevalswochenende in Borghorst lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: „Ruhig.“ Johannes Tiltmann, Sprecher der Kreispolizeibehörde, macht dafür in erster Linie die konsequente Verfolgung des Sicherheitskonzeptes verantwortlich. Eine halbe Stunde stand der Lkw. Die Batterie hatte ihren Geist aufgegeben. Foto: Axel Roll

Montag, 12.02.2018, 17:02 Uhr

So nahmen die Beamten rund um den Rosensonntagsumzug drei Körperverletzungsdelikte, eine Bedrohung und einen Handtaschendiebstahl zu Protokoll. Tiltmann: „Alles keine spektakulären Fälle.“

In der Nacht zum Sonntag gab es zwei Widerstände gegen die Ordnungshüter. So kam es im Festzelt auf dem Neuen Markt zu einem Streit zwischen Mann und Frau, beide 53 Jahre alt. Ein weiterer Mann wollte schlichten, allerdings ohne Erfolg. Die Polizei wurde verständigt, einer der Männer wollte sich aber auch von den Beamten nicht beruhigen lassen.

Ein offensichtlich alkoholisierter Bewohner der Container am Rathaus fing ebenfalls in der Nacht zu Sonntag Streit mit seinen Mitbewohnern an, der weiter eskalierte. Auch hier kam die Polizei, die den Streithahn dann mitnehmen musste.

Das Sicherheitskonzept für den Rosensonntagsumzug sah unter anderem die konsequente Bestreifung der vier Hotspots in der Borghorster Innenstadt vor: Die Festzelte am Rathaus und auf dem Neuen Markt sowie die Gaststätten Ello und Tümler. Johannes Tiltmann lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit den Wirten.

Während des Umzuges begleitete und beobachtete der Polizei-Bezirksdienst das Geschehen auf den Straßen der Innenstadt. Dabei griffen die Beamten frühzeitig ein, um Streitigkeiten schon im Keim zu ersticken.

Auch aus Sicht des Karnevalskomitees als Veranstalter gab es während des Lindwurms der Freude nur einmal Grund zum Eingreifen. Ausgerechnet an einer der engsten Stellen auf dem Zugweg blieb eine Lkw-Zugmaschine liegen. Die Batterie hatte ihren Geist aufgegeben. Bis sie wieder flott gemacht werden konnte, verging eine halbe Stunde, in der es für die Fußgruppen und Wagen weder ein Vor noch ein Zurück gab. Komitee-Präsident Georg Hellmann will auch vor dem Hintergrund, dass viele Narren die zweite Durchfahrt des Zuges nicht mehr sehen wollten, an ihr festhalten. „Durch die lange Verzögerung in Kombination mit der Kälte war das in in diesem Jahr ein Sonderfall“, so Hellmann. Insgesamt zieht er ein sehr positives Fazit: „Kein nennenswerter Regen, wir haben bei Petrus offensichtlich einen Stein im Brett.“ Ihn freut auch, dass es im Zug einige Neulinge gab.

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