Kater-Café im Heinrich-Neuy-Museum
Kaffee lässt die Stimmung steigen

Borghorst -

Das Interesse ist offenbar riesig: „Wir hatten mit viel weniger Leuten gerechnet“, verriet Dieter Kater am Mittwochmorgen inmitten des Gedränges im Gastronomiebereich des Heinrich-Neuy-Museums. Und ist deshalb ebenso wie alle anderen Beteiligten guter Dinge, dass aus dem langjährigen Sorgenkind vielleicht doch noch ein Musterschüler werden kann.

Mittwoch, 03.01.2018, 23:01 Uhr

Beate (2.v.l.) und Dieter Kater konnten bei der Eröffnung ihres Cafés eine Menge Leute begrüßen – das stimmt nicht nur sie, sondern auch Manfred Vellmer (kl. Bild l.) und Hedwig Seegers (kl. Bild r.) optimistisch.
Beate (2.v.l.) und Dieter Kater konnten bei der Eröffnung ihres Cafés eine Menge Leute begrüßen – das stimmt nicht nur sie, sondern auch Manfred Vellmer (kl. Bild l.) und Hedwig Seegers (kl. Bild r.) optimistisch. Foto: Bernd Schäfer

„Wir haben turbulente Zeiten mit den früheren Pächtern hinter uns bringen müssen“, erinnerte Museumsvereins-Geschäftsführer Manfred Vellmer bei der Eröffnung des Kater-Cafés an die bislang nicht gerade erfolgreiche Gastronomiegeschichte am Kirchplatz. Und schloss erleichtert an: „Wir sind froh, mit der Familie Kater jetzt Pächter gefunden zu haben, die sich positiv von den früheren abheben.“

Mindestens genauso optimistisch ist Hedwig Seegers, die Tochter von Namensgeber Heinrich Neuy und dessen Nachlassverwalterin: „Ich weiß hundertprozentig: Das läuft!“

Beate und Dieter Kater betreiben in Burgsteinfurt die gleichnamige Kaffeerösterei und wagen sich mit dem Café ein Stück weit auf Neuland. „Wir sind ja schon lange in Kaffee unterwegs – aber nur in der Produktion, nicht in der Ausgabe“, wies Dieter Kater augenzwinkernd auf diesen Umstand hin. Dennoch seien er und seine Frau froh gewesen, als sie das Angebot erhielten, als Pächter ins Heinrich-Neuy-Museum einzuziehen. Statt italienischer Küche gibt es dort ab sofort vor allem zweierlei: „Wir machen Kaffee und Kuchen – schlicht und einfach. Denn Kaffee können wir. Und Kuchen können wir auch – oder besser unsere Freunde in den Camphill-Werkstätten.“ Aus denen werden nämlich Kuchen, Kekse und anderes Gebäck für das neue Kater-Café bezogen.

Wichtig für die Pächter ebenso wie für das Museum selbst, das sich zum Teil über die Einnahmen aus der Gastronomie finanzieren soll, ist nun, dass viele Besucher den Weg ins neue Café finden. Zur Eröffnung war das jedenfalls schonmal der Fall. Deshalb wandte sich Dieter Kater an die Gäste: „Ich würde mich freuen, wenn Sie ab jetzt jeden Tag hierher kommen.“

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