Caritasverband hat Flüchtlingssozialarbeit neu aufgestellt
„Wir unterstützen, wo wir können“

Saerbeck -

Der Caritasverband hat sich in der Flüchtlingsberatung und -sozialarbeit in Saerbeck neu aufgestellt. Im Büro im Wohnhaus am Heckenweg sind Lea Kurth und Anke Küpper in die Arbeit eingestiegen. Jetzt schon loben sie die ehrenamtliche Arbeit im Dorf.

Dienstag, 18.06.2019, 10:00 Uhr
Arbeiten für den Caritasverband in der Flüchtlingssozialarbeit und Migrationsberatung in Saerbeck (von links): Sozialarbeiterin Lea Kurth und Diplom-Sozialpädagogin Anke Küper mit Fachbereichsleiter Helmut Henrich. Foto: Caritasverband Emsdetten-Greven

Der Caritasverband hat seine Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit personell neu aufgestellt. Drei Mitarbeiterinnen setzen die bewährten Beratungs- und Unterstützungsangebote in Emsdetten, Greven und Saerbeck fort und entwickeln sie weiter.

In Saerbeck haben bereits im Februar die Diplom-Sozialpädagogin Anke Küper und die Sozialarbeiterin Lea Kurth ihre Arbeit im Büro im Wohnhaus am Heckenweg aufgenommen. In enger Zusammenarbeit mit der ökumenischen Flüchtlingshilfe und der Gemeinde Saerbeck betreuen, begleiten und beraten sie Geflüchtete. Die Spanne reicht von der Hilfe bei Jobsuche und Bewerbungsschreiben über den Bereich soziale oder psychische Problemlagen bis zur Unterstützung im Alltagsleben durch gemeinsames Bearbeiten von Behördenschreiben und das Erklären des Steuer- oder Gesundheitssystems. Die Beratung richtet sich an Menschen im Asylverfahren, mit unterschiedlicher Bleibeperspektive, Ausreisepflicht oder Duldung. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Funktion als „Flüchtlingslotse Kita“ für Familien mit kleinen Kindern, die sich auch auf die Grundschule erstreckt. Dazu gehören auch die wöchentlichen Treffen einer Frauengruppe.

Die Migrationsberatung und Flüchtlingssozialarbeit in Saerbeck arbeitet im Netzwerk des Caritasverbandes, kooperiert mit Institutionen wie Bildungswerken und der Ausländerbehörde und vermittelt weiter an andere regionale Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen wie die Rückkehrhilfe Rheine.

„Die Zusammenarbeit mit bestehenden Angeboten in der Flüchtlingshilfe ist uns sehr wichtig“, betont Helmut Henrich, als Fachbereichsleiter im Caritasverband zuständig für den Fachdienst Integration und Migration. Keine Doppelangebote schaffen, sondern unterstützen, Lücken füllen und Geflüchtete in bestehende Hilfssysteme integrieren sei das Ziel. Immer wieder vorkommende Personalwechsel führt Henrich auf unsichere und eng befristete Finanzierungsvorgaben von Bund und Land zurück, ein „flächendeckendes strukturelles Problem“.

„In Saerbeck gibt es ganz tolle ehrenamtliche Arbeit. Wir helfen und unterstützen, wo wir gebraucht werden und können“, freut sich Anke Küper in ihrem Arbeitsbereich in Saerbeck. Die Sprechstunden im Wohnhaus am Heckenweg 60 sind montags von 15.30 bis 17 Uhr (Lea Kurth) und freitags von 10 bis 12 Uhr (Anke Küper) oder nach Vereinbarung unter ✆ 02571/ 800936.

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