Ökumenischer Kreuzweg
„Unser Kreuz hat viele Namen“

Saerbeck -

Unter dem Titel „Auf dem Weg der Gekreuzigten“ verband der ökumenische Kreuzweg in der Fastenzeit den Leidensweg Jesu, den Passionsweg, mit der Jetzt-Zeit.

Sonntag, 14.04.2019, 16:04 Uhr aktualisiert: 14.04.2019, 16:06 Uhr

Unter dem Titel „Auf dem Weg der Gekreuzigten“ verband der ökumenische Kreuzweg in der Fastenzeit den Leidensweg Jesu, den Passionsweg, mit der Jetzt-Zeit. Der Ökumene-Kreis der katholischen St.-Georg-Pfarrgemeinde und der evangelischen Arche lud in der St.-Georg-Kirche, im Heimathaus, im Rathaus und abschließend in der Arche ein zur Begegnung mit Leid- und Hoffnungserfahrungen von Jugendlichen und Erwachsenen im Beispielland El Salvador und von Menschen, die nebenan leben könnten.

„Jesus fällt unter der Last des Kreuzes“: Eine Station des ökumenischen Kreuzwegs.

„Jesus fällt unter der Last des Kreuzes“: Eine Station des ökumenischen Kreuzwegs. Foto: Alfred Riese

Gut 30 Teilnehmer gingen diesen Weg mit den Pfarrern Rainer Schröder (Arche) sowie Peter Ceglarek und Ramesh Chopparapu (St. Georg) und mehreren Lektoren. Inhaltlich orientierten sich die Text- und Bildmeditationen an den Stationen am Misereor-Kreuzweg. „Unser Kreuz hat viele Namen“, hieß es zum Start in St. Georg: Krankheit, Arbeitslosigkeit, Geburt in Armut oder Krieg, aber auch Feigheit und Gefühlskälte im Angesicht von Leid und Problemen Anderer.

Das Gefühl der Ohnmacht wie bei dem ans Kreuz geschlagenen Jesus verbinde Menschen mit Erfahrungen, die sie täglich machen, trug das Ehepaar Reelfs in der Arche vor. Menschen würden auch heute festgenagelt auf Hautfarbe, soziale Schicht oder Behinderung. Auf die eine oder andere Art Gekreuzigte gibt es viele, wenn nicht alle Menschen welche sind, legte dieser Text nahe. Und ermunterte, sich den mit den Antworten Jesu auf diese Fragen zu beschäftigen.

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