Landesprogramm „Gute Schule 2020“
Masterplan Schulausbau

Saerbeck -

Das milliardenschwere Landesprogramm „Gute Schule 2020“ ging am Mittwoch durch Politik und Radio zusammen mit der Frage, warum erst so wenig von dem bereit gestellten Geld von den Kommunen ausgegeben wurde. Genau diese Frage hat diese Zeitung dem Schulamtsleiter und Kämmerer im Rathaus, Guido Attermeier, gestellt.

Donnerstag, 18.01.2018, 11:01 Uhr

Der Haupteingang der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule. Foto: Alfred Riese

„Wir sind dankbar für das Geld“, gab er zur Antwort, aber drängen lassen will er sich nicht: „Mir ist lieber, wir planen solche Investitionen ordentlich.“

Genau damit sind Verwaltung und Rat zusammen mit dem Haushaltsentwurf für das laufende fürs Erste fertig. Die Gespräche mit der St.-Georg-Grundschule und Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) haben allerdings im vergangenen Jahr, als das Landesprogramm anlief, einige Monate Zeit gekostet. Heraus gekommen ist so etwas wie ein Masterplan Schulausbau. Dabei würde die Gemeinde auf die viermal 162 000 Euro, die das Land für die Jahre 2017 bis 2020 zur Verfügung stellt, ein Vielfaches draufpacken. Knapp vier Millionen Euro sollen laut den aktuellen Plänen in diesem und den nächsten beiden Jahren in Bau und Ausstattung fließen.

Als erstes stehen Brandschutzmaßnahmen und energetische Verbesserungen am bestehenden Gebäude der Grundschule an. Sie sollen laut Kämmerer in diesem Jahr mit der „Gute Schule“-Pauschale aus 2017 bezahlt werden.

Als Konzept fertig ist ein Erweiterungsbau für die Grundschule, der 2019 fertiggestellt werden soll. Zwei Jahresbeträge aus dem Landesprogramm würden in die Finanzierung der Gesamtkosten von einer Million Euro fließen. Der dickste Brocken kommt am Schluss: 2,7 Millionen Euro stehen auf dem Preisschild für einen Erweiterungsbau an der Gesamtschule mit Klassen- und Fachräumen sowie einer großen Aula, Fertigstellung 2020. Hier fließe fristgerecht die letzte Jahrespauschale ein. Die Erweiterungen sind noch nicht vom Rat beschlossen.

Saerbecker Vorteil: „Einen akuten Investitionsstau oder Sanierungsbedarf hatten wir nicht, unsere Schulgebäude sind gut in Schuss“, stellte Kämmerer Attermeier fest. So kann das Geld unter anderem in Inklusion und Digitalisierung fließen, nicht in das Abdichten von Dächern.

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