Deutscher Mühlentag
Hobbymüller setzen die Segel

Ochtrup -

Die großen Windräder der Bergwindmühle drehten sich im Wind. Und lockten – bunt beflaggt – viele Besucher am Pfingstmontag an.

Dienstag, 11.06.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 11.06.2019, 07:55 Uhr
Damit die großen Windräder der Mühle in Fahrt kamen, setzten die Hobbymüller am Pfingstmontag die Segel. Foto: Martin Fahlbusch

Pfingstmontag war ein idealer Tag zum Hälse-Recken. An der Bergwindmühle hatte der Förderverein des windliebenden Objekts zum Frühlingsfest und zum Mühlenmarkt eingeladen. Und das war eine gute Entscheidung, wie der sich über den Tag kontinuierlich steigende Besucherandrang eindrucksvoll belegte. „Die fein geflaggte Wallholländermühle steht zwar im Mittelpunkt, aber auch drum herum gibt es eine Menge zu sehen“, freute sich der große Neigungsmüller Hermann Nobbenhuis . Markus Issinghoff und seine vielen Mitstreiter vom Förderverein des historischen Bauwerks hatten eine Menge Ideen realisieren können und viele interessante Gäste eingeladen, um den Besuchern den Bereich oben auf dem Berg in der Nähe des derzeit wasserlosen Freibades einen ausgedehnten Besuch abzustatten.

Damit die großen Windräder der Mühle so richtig in Fahrt kamen, setzten die Hobbymüller die Segel. Eines war ein regelrechter Hingucker für das erwähnte Hälse-Recken. Kindergartenleiterin Ulrike Schier vom DRK-Kindergarten „Stadt“ hatte neulich alle interessierten Kinder eingeladen, mit ihr zusammen ein großes weißes Segeltuch in wunderbaren Farben und mit ebensolchen Motiven zu verschönern. Das zierte schon am frühen Morgen einen Flügel der Bergwindmühle. Diejenigen, die ab 11 Uhr nachschauten, konnten miterleben, wie die restlichen Flügel mit Kletter- und Muskelkraftarbeit „aufgetakelt“ wurden, Das Ganze gab es bei schmissigen Weisen des Christlichen Posaunenchors, der nicht nur auf den roten T-Shirts klarmachten: „Hier spielt die Musik“.

Etwas anders schwungvoll ging es beim Hufschmied zur Sache. Nebenan konnte man einem anderen Schmied bei der Arbeit zusehen und Objekte aus Kupfer erstehen. Oder bei den „Liberi Vagantes“ mitbekommen, wie das Leben und das Bierbrauen vor vielen hundert Jahren sich so gestaltete. Unterschiedlichste Feuertonnen waren im Angebot und der Jugendförderverein hielt Waffeln und ein großes Feuer zum Stockbrotbacken bereit. Wer es mit selbst gebackenem hielt, kam beim Sparclub Wester auf den Geschmack. Auch Honig und hölzernes Kunsthandwerk durften im Mühlentags-Angebot nicht fehlen. Kiepenkerle schwirrten über das Areal ebenso wie ein malerischer Müller mit charakteristischer Mütze, weißem Wams und in Holzschuhen. Die gestandenen Herren der Reeperbahnseilerei des Heimatvereins Neuenkirchen drehten fachlich durch und an Hunger und Durst musste sowieso niemand sterben.

Deutscher Mühlentag - Aktionen rund um die Bergwindmühle in Ochtrup

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  • OCO-Wind_71.jpg Foto: Martin Fahlbusch
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