Feuerbestattungsanlage
Neuer Standort für geplantes Krematorium

Ochtrup -

Die Investoren haben einen neuen Standort für das geplante Krematorium in Ochtrup gefunden: Die Feuerbestattungsanlage soll nun nicht mehr in direkter Nachbarschaft der Caritaswerkstätten an der Waldstraße gebaut werden, sondern auf einer Fläche am Langenhorster Bahnhof. Das bestätigte Hajo Steffers als Vertreter der Investorengesellschaft am Freitag im WN-Gespräch.

Freitag, 09.02.2018, 12:02 Uhr

Die Caritaswerkstätten sind froh: Das geplante Krematorium soll nun doch nicht an der Waldstraße gebaut werden.
Die Caritaswerkstätten sind froh: Das geplante Krematorium soll nun doch nicht an der Waldstraße gebaut werden. Foto: Anne Steven

Das Grundstück haben die Investoren demnach am Freitagmorgen erworben. Es handelt sich um die nordöstliche Teilfläche des Areals mit der Hausnummer 50 am Lan­genhorster Bahnhof, die an Acker und Wald angrenzt. Im südwestlichen Bereich befindet sich ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb.

Um die Voraussetzungen für ein Krematorium – das den Investoren zufolge nun auch einen Abschiedsraum erhalten soll – an dieser Stelle zu schaffen, muss die Fläche in ein Sondergebiet umgewandelt werden. Ein Antrag auf entsprechende Änderung des Bebauungs- und des Flächennutzungsplans lag am Freitag bereits im Rathaus vor, wie Bürgermeister Kai Hutzenlaub mitteilte.

In dem Anschreiben dazu begründen die Investoren die neue Standortwahl mit der kritischen Haltung der Caritaswerkstätten Langenhorst zum ursprünglich vorgesehenen Platz an der Waldstraße. „Vor diesem Hintergrund haben wir uns um alternative Standorte bemüht und sind fündig geworden“, heißt es.

„Der Platz ist aus Sicht der Verwaltung für diesen Zweck gut geeignet“, teilte Bürgermeister Kai Hutzenlaub mit. Froh und erleichtert zeigten sich die Vertreter der Caritas : „Wir begrüßen, dass das Projekt nicht am Standort Waldstraße neben der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen realisiert wird“, heißt es in einem Statement von Geschäftsführer Gregor Wortmann und Werkstattleiter Alexander Lürwer. Man freue sich, „wenn unsere Argumente bei den Investoren und in der Politik nun offenbar Gehör gefunden haben“. Die schutzwürdigen Interessen der beschäftigten Menschen mit Behinderungen würden nach den bis dato vorliegenden Informationen durch den nun geplanten Standort nicht beeinträchtigt.

► Der Stadtrat wird sich mit dem Antrag auf Änderung des Bebauungsplans in seiner Sitzung am 22. Februar (Donnerstag) befassen.

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