Neues Anmeldeverfahren
Freiraum kanalisiert den Andrang

Ochtrup -

Campingstühle sind sie zum Anmeldestart für die Ferienspaßaktion schon gewohnt vor dem Georgsheim. Solchen Szenen schiebt der Veranstalter, das Café Freiraum, nun den Riegel vor - und delegiert das Anmeldeverfahren an die Volkshochschule. Vier Wochen lang nimmt die Anmeldungen für Sechs- bis Zwölfjährige entgegen.

Mittwoch, 25.01.2012, 06:01 Uhr

Campingstühle sind sie schon gewohnt vor dem Georgsheim. Sonnenschirme trotzten dann selbst Jörg Eßlage noch ein Staunen ab. Im Sommer des vorletzten Jahres sei das gewesen, erinnert sich der Mitarbeiter aus dem Jugendcafé Freiraum. Damals hätten Eltern und Kinder in brütender Hitze draußen ausgeharrt, um pünktlich zum Anmeldestart für die Ferienspaßaktion vor Ort zu sein.

Solchen Szenen schiebt der Veranstalter, das Café Freiraum, nun den Riegel vor – und delegiert das Anmeldeverfahren an die Volkshochschule , einen der Kooperationspartner. Vier Wochen lang nimmt die Anmeldungen für Sechs- bis Zwölfjährige entgegen.

Die Organisatoren hätten das Für und Wider dieser Herangehensweise lange gegeneinander abgewogen, berichtet Eßlage. Der größte Vorteil besteht darin, dass den Freiraum-Mitarbeitern wie auch den Interessenten das jährliche Chaos zum Anmeldestart erspart bleibt. Denn bei der VHS können die Sechs- bis Zwölfjährigen über drei Kanäle angemeldet werden, was für eine Entzerrung sorgt: persönlich in der Villa Winkel, telefonisch und übers Internet. Bei einer telefonischen oder elektronischen Anmeldung fehlt dann zwar noch eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten, die kann aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht werden. Einen entsprechenden Vordruck wird das Programmheft enthalten.

Die Veranstaltungen stellen die Organisatoren in diesem Jahr früher als bislang zusammen – allein schon deshalb, weil die VHS-Mitarbeiter die Veranstaltungen noch in ihr System einspeisen müssen. Nur so kann eine Anmeldung auf drei Wegen funktionieren.

In diesem Punkt macht Eßlage einen Nachteil des neuen Prozederes aus. Denn die Anbieter der Aktionen müssen ihre Eckdaten nun schon bis zum 9. März (Freitag) einreichen. Bislang endete die Frist im Mai. „Wir sind voller Hoffnung, dass sich die traditionell Teilnehmenden nicht von der kürzeren Vorbereitungszeit abschrecken lassen“, sagt Jörg Eßlage. Ein weiterer Nachteil sei, dass für die Freiraum-Mitarbeiter mit dem Anmeldetermin auch eine Möglichkeit wegfalle, mit Eltern in Kontakt zu kommen.

Vorteilhaft wiederum ist, dass die VHS Wartelisten führen kann. Steigt ein Kind aus, rückt ein anderes nach. Oder aber die Anbieter zeigen sich kooperativ und organisieren noch einen Ausweichtermin.

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