Wirtschaftsvereinigung Steinfurt stellt Arbeit in Lotte vor
„Die meisten Betriebe sind sehr gut zufrieden“

Lotte -

Volle Auftragsbücher und zufriedene Betriebe: Lob von Heiner Hoffschroer von der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt (WVS) gab es jetzt bei einem Treffen mit dem Bürgermeister Rainer Lammers und Wirtschaftsförderin Joana Watermeyer.

Mittwoch, 27.02.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 17:06 Uhr
Antrittsbesuch im Wersener Rathaus: die Lotter Wirtschaftsförderin Joana Watermeyer (von links), WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer und Bürgermeister Rainer Lammers. Foto: Viktoria Savtchouk Torres

Es war ein erstes Kennenlernen, in dem der neue WVS-Geschäftsführer über die Arbeit der Vereinigung sprach. Das 1972 gegründete Netzwerk versucht engmaschig mit regionalen Kommunen und Betrieben zusammenzuarbeiten.

„Die meisten Betriebe sind jetzt sehr gut zufrieden“, so Hoffschroer. Während die Auftragsbücher noch voll sind, soll die insgesamt positive wirtschaftliche Lage dazu genutzt werden, um über die Zukunft zu sprechen.

Als Beispiel nannte Hoffschroer, ob und wie die Wirtschaft in der Form der regionalen Unternehmen auf die Schulen zugehen kann. Diese Frage stellt sich auch in dem Zusammenhang mit dem Nachwuchs für die Betriebe: Um das Interesse an klassischen Ausbildungsberufen zu stärken, müssten die Eltern und die Schüler gezielt angesprochen werden.

Denn meist sei die Vorstellung des Berufsbildes und des Gehaltes weit von der Realität entfernt, aber auch das Wissen um die Fortbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen können in zweckgerichteten Gesprächen besser erläutert werden.

Es geht insgesamt darum, dass Regionen ihre Wirtschaft gestalten können. „Wir müssen sehen, dass es der Wirtschaft gut geht, dann geht es der Region gut“, so Hoffschroer. Dafür müsse ein Kreislauf kreiert werden, in dem alle Akteure sich guttun, sagte er. In Lotte kümmert sich Joana Watermeyer darum. „Die Unternehmer möchten ein Gesicht haben“, sagte Lammers .

In der Gemeinde vollzieht sich die Vernetzung unter anderem durch Unternehmerfrühstücke, die zweimal im Jahr stattfinden, oder durch Infoveranstaltungen und Ausbildungsmessen. Diese Vernetzung, die bereits in einigen Gemeinden gut funktioniert, soll auf die Region übertragen werden. Nicht nur Stammtische sollen den konkreten Kontakt stärken, sondern auch Informationsveranstaltungen sollen genutzt werden, um wichtige Fragen, die viele Unternehmen gemeinsam betreffen, anzusprechen. Die persönliche Vernetzung der Wirtschaftsvereinigung zu den Rathäusern und Bürgermeistern soll eine entscheidende Rolle spielen, um die Integration der Unternehmer in der Region zu festigen.

Ein positiver Aspekt beim Vorhaben ist, dass über 80 Prozent der Firmen in der Region inhabergeführt seien und somit die Kommunikation und Interaktion nicht nur prinzipiell möglich, sondern auch erwünscht sei, so Hoffschroer. Angesprochen werden alle Unternehmen, von einem Zwei-Mann-Betrieb bis zu einem Großen wie Apetito in Rheine mit 1000 Angestellten. Im Durchschnitt handelt es sich in der Region um Betriebe mit 20 bis 50 Mitarbeitern.

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