Heimatschützenbund
Mirko Wellermann holt den Pokal

Lengerich -

Das Schießen um den Königspokal des Heimatschützenbundes ist abgeschlossen. Als Sieger ging eine Mannschaft hervor, die noch einen anderen Grund zum Feiern hatte.

Sonntag, 19.05.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 20.05.2019, 17:06 Uhr
Nach gut zwei Wochen spannenden Schießwettbewerbs stehen die Sieger fest: Mirko Wellermann in der Einzelwertung und seine Mannschaft vom Bürgerschützenverein Ostenwalde waren in der Konkurrenz nicht zu schlagen und holten die Pokale. Foto: Gernot Gierschner

Am Wochenende zuvor hatte der Bürgerschützenverein Ostenwalde sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Am Freitagabend stand fest, dass die Jubiläums-Schützen mit dem sehr guten Ergebnis von 202,5 Ringen den Königspokal des Heimatschützenbundes Tecklenburger Land errungen hatten – ein weiterer Grund, ausgiebig zu feiern. Neben dem Erfolg im Mannschaftswettbewerb stellten die Ostenwalder mit Mirko Wellermann (53,6 Ringe, Stecher 48,8) auch den Einzelsieger in dieser Konkurrenz.

Bis zum vorletzten Wettkampftag hatte noch die Mannschaft des Schützenvereins Ladbergen-Wester in Führung gelegen. Der Präsident des Heimatschützenbundes Tecklenburger Land, Friedrich Prigge , betonte bei der Siegerehrung die insgesamt sehr guten Schießleistungen in der aktuellen Runde dieses Wettbewerbs.

Traditionell hatte der Kreisheimatschützenkönig, Martin Telljohann vom Schützenverein Vortlage-Niederlengerich, das Königspokalschießen mit dem ersten Schuss im heimischen Schießstand eröffnet. Bis einschließlich 16. Mai stellten sich insgesamt 57 Mitgliedsvereine des Heimatschützenbundes im Schießstand am Poolweg in Lengerich der Herausforderung, bestmöglich abzuschneiden.

Mit der Resonanz war Friedrich Prigge zufrieden. „Das sind etwa zwei Drittel der Mitgliedsvereine im Heimatschützenbund, eine gute Quote.“ Das Königspokalschießen fand zum 28. Mal statt. Es wurde mit Kleinkalibergewehr geschossen. Jeder Mitgliedsverein des Heimatschützenbundes kann eine Mannschaft anmelden. Dieses Team besteht aus fünf Schützen, von denen die vier besten in die Wertung kommen. Das Mindestalter der Schützen war auf 16 Jahre festgesetzt worden.

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