VR-Bank: Zuwachs im Kreditsektor
Gute Geschäfte mit Windkraft

Lengerich/Rheine -

Zum Abschluss des Jahres gute Zahlen: Die VR-Bank Kreis Steinfurt verzeichnet bei den Kundenkrediten 2017 ein kräftiges Plus. Das resultiert nicht zuletzt aus Investitionen in die Windkraft.

Sonntag, 31.12.2017, 08:12 Uhr

In Lengerich ist eine von vier Hauptgeschäftsstellen der VR-Bank Kreis Steinfurt. Die Hauptstelle befindet sich in Rheine.
In Lengerich ist eine von vier Hauptgeschäftsstellen der VR-Bank Kreis Steinfurt. Die Hauptstelle befindet sich in Rheine. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Mit einem zweistelligen Plus bei den Kundenkrediten wird die VR-Bank Kreis Steinfurt nach eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2017 abschließen. Der Zuwachs um circa elf Prozent auf 2,1 Milliarden Euro resultiert aus einem enormen Anstieg der Investitionen in Windkraftanlagen in der Region, „deren Finanzierung wir gerne begleitet haben“, heißt es in einem Brief an die Mitglieder der Vertreterversammlung der Bank.

Bei den Kundeneinlagen wird die VR-Bank in diesem Jahr einen Zuwachs um etwa sechs Prozent auf zwei Milliarden Euro erreichen. Die Bilanzsumme von voraussichtlich 2,9 Milliarden Euro wird deutlich über dem Wert des Jahres 2016 (2,7 Milliarden Euro) liegen.

Die anhaltende Niedrigzins-Phase wird auch Spuren im Jahresergebnis 2017 hinterlassen. So werde der Zinsüberschuss voraussichtlich um vier Prozent auf rund 51 Millionen Euro zurückgehen. Kompensiert werde das „durch eine konsequente Kosteneinsparung“, schreibt der Vorstand an die Vertreter. Eine „angemessene Dividende“ für die rund 64 000 Mitglieder und eine „erforderliche Stärkung des Eigenkapitals“ sind demnach zu erwarten.

Zum Thema Kooperation mit der Vereinigte Volksbank Münster und der Volksbank Greven werden die 218 Mitgliedervertreter zu vier regionalen Gesprächsrunden Ende Januar eingeladen.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5388103?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
Neuer Stadtwerke-Chef will für Ruhe sorgen
Stefan Grützmacher (l.) führt die Stadtwerke, hier mit Aufsichtsratschef Alfons Reinkemeier
Nachrichten-Ticker