Golfclub Ladbergen
Kim will auf jeden Fall wiederkommen

Ladbergen -

Viele neue Gesichter begrüßten die Verantwortlichen beim Tag der offenen Tür des Golfclubs Ladbergen. Die fünfjährige Kim will auf alle Fälle wiederkommen. Was Ehefrauen auf den Platz treibt, auf dem ihr Mann spielt? Clubsekretärin Sabine Deters kennt die Antwort.

Dienstag, 07.05.2019, 06:52 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 17:48 Uhr
Jugendwart André Tebbe zeigt der fünfjährigen Kim, wie der Golfschläger zu handhaben ist. Britta Driemeier und Clubsekretärin Sabine Deters (von links) schauen zu. Foto: Anne Reinker

Etliche neue Gesichter sah man am Sonntag auf der Anlage des Golfclubs. Der Tag der offenen Tür, verbunden mit einem Mitglieder-Freunde-Turnier, war schon gegen Mittag gut besucht. Eine gute Möglichkeit, sich ein Bild von Golfsport zu machen.

Diese Veranstaltungen im Club, der von den Brüdern Martin und Hartmut Grotholtmann betrieben wird, finden regelmäßig guten Anklang, berichtete Sabine Deters . Vor allem Angehörige der Mitglieder seien interessiert. „Da kommt schon mal die Ehefrau mit, weil sie wissen möchte, wie der Mann hier so spielt“, meinte die Clubsekretärin.

Das Ausräumen von Vorurteilen ist ein weiterer Zweck der Veranstaltung. „Viele sind verblüfft“, erklärte sie. Etwa aufgrund dessen, wie anstrengend der Sport sei: Immerhin werden über 90 Prozent aller Muskeln genutzt, wie Sabine Deters beschrieb. Golf werde oft mit der Vorstellung verknüpft, dass es etwas „für alte Leute ist“.

Ein Beispiel dafür, dass das nicht so ist, sah man auf dem Platz, wo der Nachwuchs übte. Britta Driemeier hatte Kim mitgenommen, die Tochter ihres Freundes. „Ich bin über meine Schwester an diesen Sport gekommen“, erzählte die Lienenerin. Das war 2016, mittlerweile habe sie ihre Platzreife abgelegt. „Kim hat mal meine Golfausrüstung im Auto gesehen und wollte es dann unbedingt mal ausprobieren“, erzählte Britta Driemeier. „Sie war heute ganz früh startklar, weil sie schnell los wollte.“

Dann ging es auf das Grün, um erstmal ein paar Bälle zu schlagen. „Es ist schwierig, den Schläger zu halten“, meinte das Mädchen. Jugendtrainer André Tebbe nahm sich der Kleinen an. „Am Anfang ist es für die Kinder schon mal schwierig, den passenden Stand vor dem Ball zu finden“, erklärte er. Der Schwung beim Abschlag sei dann weniger das Problem, legte der Jugendwart des Vereins dar.

Seiner jungen Schülerin machte das Ganze schnell Spaß. „Ich möchte auf jeden Fall wiederkommen“, war sich Kim sicher. Mit ihren fünf Jahren wäre sie eine der Jüngsten im 338-Mitglieder starken Club, aber nicht die Einzige, wie Sabine Deters sagte. Insgesamt habe der Club im Vergleich zu anderen Vereinigungen einen guten Altersdurchschnitt. Wohl mit ein Ergebnis des Mitglieder-Freunde-Turniers.

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