In der Laake
Hundekot überall: Anwohnern stinkt’s

Ladbergen -

Der Ärger nimmt offenbar kein Ende. Seit Langem beschweren sich Anwohner der Bereiche Im Esch / In der Laake über rücksichtslose Hundebesitzer, die die stinkenden Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner am Wegesrand liegen und ihre Tiere frei laufen lassen (WN berichteten). Gespräche mit den Haltern blieben nach Auskunft eines Betroffenen ohne Erfolg. Von Anwohnern aufgestellte Hinweisschilder werden anscheinend nicht nur ignoriert, sondern sogar abgerissen, zerstört und in die Vorgärten geworfen.

Montag, 08.01.2018, 23:01 Uhr

Mit solchen Hinweisschildern versuchen Anwohner, Hundehalter an ihre Pflichten zu erinnern. Offenbar erfolglos. Mehrfach wurden die Tafeln einfach abgerissen, sagt ein Betroffener.
Mit solchen Hinweisschildern versuchen Anwohner, Hundehalter an ihre Pflichten zu erinnern. Offenbar erfolglos. Mehrfach wurden die Tafeln einfach abgerissen, sagt ein Betroffener. Foto: Privat

„Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt ein Betroffener (Name ist der Redaktion bekannt). „Obwohl die Schilder auch auf einen Spielplatz hinweisen, der sich im angrenzenden Wald befindet, werden hier Hunde von der Leine gelassen und treiben sich herum. Unser Sohn hat schon negative Erfahrungen mit den Tieren gemacht und hat Angst, sich draußen aufzuhalten.“

Heike Peters vom Ordnungsamt der Gemeinde kennt das Problem. Insgesamt rund 750 Hunde sind laut ihren Unterlagen in Ladbergen gemeldet. „Jeder Halter bekommt schon bei der Anmeldung Informationen über seine Rechte und Pflichten“, sagt sie. Dass sich nicht jeder daran hält, sei bedauerlich. „Aber wir können nur dann etwas machen, wenn uns die Namen der Verursacher bekannt sind. Dann können Verwarnungsgelder verhängt werden.“

„Dorfsheriff“ Andreas Milfeit wurde nach eigener Auskunft von Anwohnern noch nicht auf die Probleme mit Hunden und ihren Haltern im Bereich Im Esch / In der Laake angesprochen. Vordringlich sei es Aufgabe der Gemeinde, sich der Probleme anzunehmen, sagt er.

Für Betroffene hat der Polizist dennoch einen Hinweis parat: „Wenn es sich um die Dokumentation einer Ordnungswidrigkeit handelt, zu denen das Liegenlassen von Hundehaufen gehört, dann ist das Fotografieren von Personen erlaubt“, sagt er. Dabei könne das Aufstellen sogenannter Wildkameras, die automatisch arbeiten, nützlich sein. Die Aufnahmen dürften natürlich nicht ins Internet gestellt oder anderswo veröffentlicht sondern nur zum Nachweis gegenüber den Behörden benutzt werden. „Wenn Bürger mich fragen, gebe ich ihnen gern Auskunft“, versichert er.

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